ADI Chain aus den VAE startet Partnerschaft mit Ledger

Ledger hat den $ADI-Token der von der ADI Foundation entwickelten ADI Chain in sein Ökosystem integriert. Dieses Layer-2-Netzwerk mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist auf Stablecoins und die Tokenisierung von Real-World Assets (RWA) spezialisiert. Das ADI Chain-Projekt wird von der in Abu Dhabi ansässigen Sirius International Holding unterstützt und entwickelt in Zusammenarbeit mit der First Abu Dhabi Bank das DDSC-Stablecoin-Ökosystem. Dies berichtet Cointelegraph.com .
Nach Angaben des Unternehmens ist dieses Netzwerk für institutionelle Zwecke wie grenzüberschreitende Zahlungen, Treasury-Operationen und Handelsabwicklungen konzipiert. Die neue Integration ermöglicht es Benutzern, $ADI-Token sicher über Ledger Wallet und Hardware-Wallets zu speichern und zu verwalten. Die ADI Foundation beschrieb das Netzwerk als Infrastruktur für regulierte Stablecoins und betonte, dass der $ADI-Token für Gas-Gebühren innerhalb des Netzwerks verwendet wird.
Kürzlich wurde eine DDSC-Überweisung in Höhe von 110 Millionen Dirham (ca. 30 Millionen USD) von der International Holding Company durchgeführt. Dies wurde als eine der größten öffentlichen Stablecoin-Transaktionen in der Geschichte der VAE verzeichnet. Während USD-gestützte Stablecoins derzeit den Markt dominieren, zeigt ein Bericht von Dune Analytics, dass über 80 % des Marktes für Nicht-USD-Stablecoins auf den EUR entfallen.
Die Einführung der MiCA-Verordnung (Markets in Crypto-Assets) in der Europäischen Union hat einen offiziellen Rahmen für Krypto-Assets geschaffen. Analysten von Blockchain for Europe weisen jedoch darauf hin, dass die MiCA-Regeln zwar EUR-Stablecoins sicherer machen, aber deren Wettbewerbsfähigkeit gegenüber USD-Alternativen verringert haben. Derzeit machen Euro-Stablecoins weniger als 1 % des globalen Volumens aus.
Dennoch treiben europäische Institutionen die Entwicklung einer Stablecoin-Infrastruktur in lokaler Währung weiter voran. So hat das Qivalis-Konsortium seine Mitgliederzahl durch den Beitritt von 25 Banken aus 15 Ländern auf 37 erhöht. Diese Initiative zielt darauf ab, eine regulierte Euro-Stablecoin-Alternative zu schaffen, die nicht vom US-Dollar abhängig ist.
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