DxSale-Plattform auf BNB Chain um 7,3 Millionen USD erleichtert

Die Memecoin-Launchpad-Plattform DxSale wurde Opfer eines Cyberangriffs, bei dem rund 1.400 Liquiditätsanbieter (LP) auf der BNB Chain 7,3 Millionen USD verloren. Laut einem Beitrag der Blockchain-Datenplattform PeckShield auf X transferierte der Angreifer BNB-Token im Wert von 1,87 Millionen USD über die Adresse "0xC457" an zwei Haupt-Wallets und zahlte diese anschließend auf mehrere Einzahlungsadressen bei der Börse Binance ein. Dies berichtet Cointelegraph.com berichtet darüber.
Die DxSale-Plattform wurde 2021 häufig genutzt, um Liquidität für auf der BNB Chain ausgegebene Token zu sperren. Der Blockchain-Analyst Tahax stellte fest, dass im Locker der Plattform noch immer Liquidität für Projekte gespeichert war, die vor Jahren gestartet wurden. Die für den Exploit verwendete Wallet war neu erstellt und wurde über die Krypto-Börse Bybit finanziert.
Dieser Vorfall hat die Sicherheitsprobleme im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) erneut in den Fokus gerückt. Laut DefiLlama wurden im Mai durch DeFi-Hacks 52 Millionen USD gestohlen. Im April lag dieser Wert bei 634 Millionen USD, dem höchsten Stand des letzten Jahres. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz für böswillige Zwecke verstärkt die Sorgen zusätzlich.
Manuel Aráoz, Gründer von OpenZeppelin, erklärte, dass die Möglichkeiten der KI bei der Identifizierung von Schwachstellen in Smart Contracts zunehmen, und betrachtet nun den gesamten DeFi-Sektor als gefährdet. Analysten vermuten, dass im DxSale-Vertrag eine "Backdoor" hinterlassen wurde, die es dem Hacker ermöglichte, BNB-Token massenhaft abzuziehen.
Derzeit ist es dem Hacker gelungen, einen Teil der Gelder über schwer nachvollziehbare Infrastrukturen zu verschieben. Die Sicherheitsplattform Coinsult bestätigte, dass der Hacker Auszahlungszyklen ausgenutzt hat. Laut DefiLlama haben die Gesamtverluste in der Kryptowelt 17 Milliarden USD überschritten, wovon 7,8 Milliarden USD auf DeFi-Protokolle entfallen.
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