Coinbase führt Rupien-Banküberweisungen in Indien ein

Coinbase, die größte US-Kryptobörse, hat ihre Aktivitäten auf dem indischen Markt ausgeweitet und ermöglicht lokalen Kunden nun direkte Rupien-Überweisungen zwischen Bankkonten und Kryptomärkten. Laut einem Blogbeitrag des Unternehmens vom Sonntag können Nutzer nun über das IMPS-System (Immediate Payment Service) Gelder einzahlen und abheben. Dies berichtet Cointelegraph.com .
Dieser Schritt erfolgt nach der offiziellen Registrierung von Coinbase bei der indischen Financial Intelligence Unit (FIU). Dies ermöglicht es der Börse, im Rahmen der Anti-Geldwäsche-Vorschriften (AML) des Landes legal zu operieren. Indische Händler können nun über eine einzige Plattform auf Spotmärkte, unbefristete Futures und die Advanced Trade-Schnittstelle zugreifen.
Zur Erinnerung: Coinbase versuchte 2022 den Markteintritt in Indien, musste den Dienst jedoch nach Problemen mit UPI-Zahlungen einstellen. Das neue IMPS-System ermöglicht es Nutzern im Gegensatz zu Konkurrenten wie Binance und KuCoin, Transaktionen direkt über die Bankinfrastruktur abzuwickeln.
Trotz der 30-prozentigen Steuer auf Einkünfte aus Krypto-Assets und einer 1-prozentigen TDS-Steuer auf jede Transaktion bleibt Indien einer der attraktivsten Märkte für digitale Vermögenswerte weltweit. Im Global Crypto Adoption Index 2025 von Chainalysis belegte Indien den ersten Platz unter 150 Ländern.
Coinbase hat zudem ein spezielles INR-Orderbuch (Rupie) eingerichtet, um lokale Liquidität zu gewährleisten. Dies erleichtert es lokalen Nutzern erheblich, in ihrer Landeswährung zu handeln und gleichzeitig die Funktionen einer globalen Börse zu nutzen.
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