Bitcoin-Verkauf von Strategy wirft neue Fragen am Markt auf

Die Aktien von Strategy unter der Leitung von Michael Saylor begannen am Montag zu fallen, nachdem das Unternehmen seinen ersten Bitcoin-Verkauf bekannt gab und damit seine „Niemals verkaufen“-Philosophie aufgab. Die an der Nasdaq gehandelten MSTR-Aktien verloren zu Wochenbeginn mehr als 6,5 % an Wert, wobei sich der Rückgang am Nachmittag leicht abschwächte. Dies berichtet Cointelegraph.com berichtet darüber.
Laut einer Analyse des Forschungsunternehmens Delphi Digital hat der Verkauf von 32 Bitcoin (BTC) in der vergangenen Woche die langjährigen Markterwartungen verändert. Investoren betrachten das Unternehmen nun nicht mehr nur als Krypto-Akkumulator, sondern als Modell für eine Unternehmensschatzkammer mit flexiblem Ansatz beim Bilanzmanagement.
Der Vorstandsvorsitzende Michael Saylor erklärte den Verkauf als Teil einer Strategie zur Unterstützung von dividendenberechtigten Vorzugsaktien, die durch Bitcoin gedeckt sind, den sogenannten STRC. Ihm zufolge zielt dieser Schritt darauf ab, den Shareholder Value zu steigern und die Bitcoin-Menge pro Aktie zu optimieren.
Strategy-CEO Phong Le betonte, dass der Verkauf von Bitcoin zu einem Preis nahe den Anschaffungskosten dazu beiträgt, Steuerverbindlichkeiten zu senken. Obwohl die verkaufte Menge im Verhältnis zu den Gesamtreserven des Unternehmens sehr gering ist, wird erwartet, dass dieses Ereignis erhebliche Auswirkungen auf die Liquidität des Bitcoin-Marktes und die Dynamik der Unternehmensführung haben wird.
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