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Wichtige Programme zur Entwicklung der chemischen Industrie festgelegt

Die chemische Industrie, einer der wichtigsten Motoren unserer Wirtschaft, wird auf Basis moderner Anforderungen auf ein völlig neues Niveau gehoben. Bei einer Videokonferenz unter dem Vorsitz von Präsident Shavkat Mirziyoyev wurden strategische Aufgaben zur Transformation des Sektors, zur Schaffung lokaler Marken und zur drastischen Steigerung des Exportvolumens festgelegt.

Analysen zufolge gibt es allein in der Region Zentralasien und GUS einen großen Markt für Haushaltschemikalien im Wert von 2 Milliarden USD, und Usbekistan hat sich zum Ziel gesetzt, diese große Chance aktiv und maximal zu nutzen.

Weltmarken in Usbekistan: Die Erfahrung von „Henkel“ und neue Projekte

Während des Treffens hob das Staatsoberhaupt ein Unternehmen, das erfolgreich in der Freien Wirtschaftszone „Angren“ tätig ist, als herausragendes Beispiel hervor. Das weltweit bekannte Unternehmen „Henkel“ ging eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft mit einem lokalen Hersteller ein und erwarb später die Anlage vollständig. Nun ist geplant, Produkte aus diesem modernen Komplex in großem Umfang in die Märkte der GUS-Staaten zu exportieren.

Um die Anzahl solcher erfolgreichen Projekte weiter zu erhöhen, wird eine der bestehenden Industriezonen in Taschkent vollständig den Herstellern von Haushaltschemikalien zugewiesen. Zudem wird ein völlig neuer Mechanismus für den Sektor eingeführt: der Verkauf in Betrieb genommener Unternehmen an den Privatsektor als fertige Unternehmen (Clustering). Es wurde festgestellt, dass 50 Millionen USD für diese Projekte bereitgestellt werden und weitere 15 Millionen USD zur Unterstützung von Initiativen aus den Regionen fließen sollen.

Die zuständigen Führungskräfte wurden angewiesen, in kurzer Zeit ein spezielles Programm zu erstellen, das die Produktion von mindestens 100 neuen lokalen Markenprodukten im Bereich Haushaltschemikalien vorsieht. Dieser Schritt wird den gesunden Wettbewerb auf dem Inlandsmarkt stärken und gleichzeitig das Exportpotenzial erhöhen.

Globale Chancen auf dem Markt für Mineraldünger

Der weltweite Markt für Mineraldünger verzeichnet ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 5 %, und sein Gesamtvolumen wird bis 2030 260 Milliarden USD übersteigen. Insbesondere durch die weltweite Verbreitung moderner wassersparender Agrotechnologien steigt die Nachfrage nach wasserlöslichen Düngemitteln rasant an.

Nach Verhandlungen mit großen ausländischen Investoren werden in unserem Land zwei Großprojekte gestartet:

  • In der Region Kaschkadarja: Ein großes Werk mit einer jährlichen Produktionskapazität von 230.000 Tonnen und einem Gesamtwert von 114 Millionen USD;

  • In der Region Syrdarja: Ein riesiges Projekt im Wert von 400 Millionen USD, das den Sektor auf eine neue Stufe heben wird, wird umgesetzt.

Insgesamt ist geplant, in den nächsten drei Jahren 42 vielversprechende Projekte in der chemischen Industrie mit einem Gesamtwert von 2,8 Milliarden USD zu starten. Infolgedessen wird das Produktionsvolumen bis 2030 wie folgt wachsen:

  • Stickstoffdünger: von 2,8 Millionen Tonnen auf 4 Millionen Tonnen;

  • Phosphatdünger: von 400.000 Tonnen auf 900.000 Tonnen;

  • Wasserlösliche Düngemittel: von 100.000 Tonnen auf 400.000 Tonnen werden erreicht.

Ein neuer Cluster für Wissenschaft und Produktion

Der Präsident betonte die Notwendigkeit, praktische Wissenschaft und reale Produktion im Sektor fest zu integrieren. Zu diesem Zweck wird auf einer 60 Hektar großen Fläche im Bezirk Mirzo Ulugbek der Hauptstadt ein spezieller innovativer wissenschaftlich-produktionsorientierter Bildungscluster für die chemische Industrie errichtet.

Im Rahmen dieser Bildungseinrichtung wird in Zusammenarbeit mit südkoreanischen Partnern ein modernes Innovationszentrum für chemische Technologien gegründet. Zur Förderung der Wissenschaft werden bis zu 50 % der Kosten für experimentelle Tests vom Staat übernommen.

Zudem werden bis Ende nächsten Jahres das Chemisch-Technologische Institut Taschkent sowie die Filiale der D.I.-Mendelejew-Universität für chemische Technologie in Taschkent vollständig in das Gebiet dieses neu errichteten modernen Clusters verlegt.

Fazit: Diese umfassenden Reformen werden dazu dienen, Usbekistan nicht nur zu einem Rohstofflieferanten, sondern zu einem mächtigen Staat zu machen, der High-Tech- und chemische Fertigprodukte exportiert. Mögen die Erneuerungen und der Aufstieg anhalten!

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