Russland greift Kiew mit Oreschnik und Schreckensraketen an

Vom ukrainischen Schlachtfeld erreichen uns weiterhin äußerst beunruhigende und dramatische Nachrichten. In der Nacht zum Sonntag führten russische Truppen einen der stärksten und zerstörerischsten Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und deren Umland seit Kriegsbeginn durch. Dieser Angriff unterschied sich in Umfang und Art der eingesetzten Waffen grundlegend von früheren – ein Regen aus Hunderten Drohnen und modernen Raketen ging auf die zivile Stadt nieder.
Nach Angaben offizieller ukrainischer Quellen wurde in dieser schrecklichen Nacht am Himmel über der Hauptstadt lediglich auf den Einsatz von Atomwaffen verzichtet. Wir analysieren die Details der kritischen Lage und die Reaktion der Weltgemeinschaft.
Das Arsenal der Schreckenswaffen über Kiew
Bei diesem Angriff präsentierte Russland seine modernsten und überschallschnellen Waffen. Neben gefürchteten Raketen wie „Kinschal“, „Iskander“ und „Zirkon“ wurde auch die neue ballistische „Oreschnik“-Rakete eingesetzt, die als Putins ganzer Stolz gilt.
Berichten zufolge schlug diese Rakete im Bezirk Belaja Zerkow in der Region Kiew ein. Die Wucht des Aufpralls verursachte schwere Schäden an gewöhnlichen Garagen und Privateigentum. In sozialen Netzwerken verbreiten Einheimische sarkastische Videos: „Die Rakete ist in Onkel Saschas Autowerkstatt eingeschlagen, also trifft wohl dieser Onkel alle strategischen Entscheidungen.“ Ukrainische Medien behaupten, dass in jener Nacht eigentlich zwei „Oreschnik“-Raketen abgefeuert wurden, eine davon jedoch vom Kurs abkam und in russisch kontrolliertem Gebiet einschlug.
Der wahre Grund für den Angriff und die Zerstörungen
Obwohl das russische Verteidigungsministerium diese massiven Schläge als „Antwort auf den ukrainischen Angriff auf ein Studentenwohnheim“ bezeichnet, werten Experten dies als erneuten Racheakt für die großflächigen Drohnenangriffe auf Moskau.
Ausmaß der Schäden:
Infrastruktur: In Dutzenden Gebieten Kiews kam es zu heftigen Explosionen. Die Angriffe beschädigten Wasserversorgungsanlagen, soziale Einrichtungen, Schulen und Märkte.
Kulturerbe: Durch den Beschuss wurden auch das Nationale Kunstmuseum der Ukraine und das Kiewer Opernhaus beschädigt.
Schnelle Verteidigung: Da das ukrainische Militär gelernt hat, iranische Drohnen abzuschießen, konnten die „Mopeds“ keinen großen Schaden anrichten, doch ein Mangel an Munition in den Luftabwehrsystemen erschwerte die Abwehr ballistischer Raketen.
Sind „Entscheidungszentren“ das Ziel?
Das russische Außenministerium und Regierungsvertreter kündigten an, dass Moskaus Geduld am Ende sei und künftige Schläge direkt auf „Entscheidungszentren“ erfolgen könnten, einschließlich der Gebiete, in denen sich Selenskyjs Büro befindet. Der Kreml forderte ausländische Bürger auf, Kiew sofort zu verlassen, und rief die lokale Bevölkerung dazu auf, sich von militärischen Objekten fernzuhalten.
Kriegsbefürworter in Russland und Politiker wie Dmitri Medwedew begrüßten diese brutalen Angriffe mit großer Freude und forderten eine weitere Verschärfung. Viele politische Analysten glauben jedoch, dass solche heftigen Bombardements eigentlich darauf hindeuten, dass es für Russland an der Front nicht gut läuft. Da ein schnelles Vorrücken aufgrund von Drohnen schwierig geworden ist, könnte Putin wieder zur Einschüchterungstaktik mittels Schreckensraketen zurückgekehrt sein.
Schwäche auf internationaler Bühne und eine neue Realität
Das Tragischste ist, dass die Weltgemeinschaft auf diese schrecklichen Angriffe nicht nennenswert reagiert. Die Trump-Administration, die in den USA an die Macht gekommen ist, ist mit Problemen im Nahen Osten und im Iran beschäftigt und hat einige Öl-Sanktionen gegen Russland gelockert. Dies bringt dem russischen Haushalt Milliarden an zusätzlichen Einnahmen, während die Ölpreise steigen. Europa ist aufgrund der abgekühlten Beziehungen zu den USA nicht in der Lage, entschlossene Maßnahmen gegen den Kreml zu ergreifen.
Heute scheint es, als hätten internationale Rechtsnormen in der Welt fast ihre Kraft verloren. Es ist eine systemlose Ära entstanden, in der derjenige, der mehr Macht und Waffen hat, tun kann, was er will. Diese Entwicklung lässt die Ukraine mit ihren begrenzten Möglichkeiten allein. Wann und wie die Flammen dieses schrecklichen Krieges erlöschen werden, bleibt weiterhin unbekannt.
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