Massenflucht von Häftlingen aus Gefängnis während bewaffneter Zusammenstöße in Libyen

Bewaffnete Zusammenstöße in den libyschen Städten Zawiya und Surman haben die Sicherheitslage weiter verschärft. Vor dem Hintergrund der Kämpfe wurde bekannt, dass Häftlinge massenhaft aus einem Gefängnis in Surman geflohen sind. Dies berichtete Reuters unter Berufung auf Angaben der Polizei des Landes Reuters berichtete.
Die Abteilung der Justizpolizei teilte mit, dass sich der Vorfall am 4. August ereignet habe. Derzeit laufen Ermittlungen. Wie viele Häftlinge das Gefängnis verlassen haben, wurde nicht bekannt gegeben. Gleichzeitig wurde eine Sonderkommission eingerichtet, um ihre Identität festzustellen und Maßnahmen zu ihrer Festnahme einzuleiten.
Salim Bahr, einer der lokalen Anführer in Zawiya Libya Al-Ahrar rief in einer Ansprache über den Fernsehsender alle Seiten dazu auf, das Blutvergießen zu beenden.
„Wer in dieser Situation auch gewinnt, wird letztlich verlieren“, sagte er.
Seinen Angaben zufolge kamen infolge der Zusammenstöße drei Zivilisten ums Leben, mehrere weitere Menschen wurden unterschiedlich schwer verletzt. Bislang gibt es keine offiziellen Angaben dazu, welche Gruppen an den bewaffneten Zusammenstößen beteiligt waren und was der genaue Grund für den Konflikt ist.

















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