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Usbekischer Pavillon weckt großes Interesse in Venedig (Foto)

Foto: Telegram / SSHMirziyoyeva

Der nationale Pavillon Usbekistans, „The Aural Sea“, wurde auf der 61. Biennale von Venedig eröffnet. Die Präsentation des Pavillons unseres Landes auf einer der renommiertesten Bühnen der zeitgenössischen Weltkunst war ein bedeutendes Ereignis für die nationale Kultur, das historische Gedächtnis und moderne kreative Visionen.

Usbekischer Pavillon weckt großes Interesse in Venedig (Foto)

Dies gab Saida Mirziyoyeva, Leiterin der Präsidialverwaltung, bekannt. Auf ihrem Telegram-Kanal schrieb sie, dass die diesjährige Biennale von Venedig unter dem Motto „In Minor Keys“ steht. Dieses Thema harmoniert mit dem Geist unserer komplexen Zeit und verkörpert subtile Ansätze, die Welt zu verstehen, zu fühlen und durch Kunst auszudrücken.

Saida Mirziyoyeva betonte, dass sie bei der Eröffnungszeremonie des usbekischen Pavillons „The Aural Sea“ eine Rede hielt, die für sie von besonderer Bedeutung war. Denn das Projekt widmet sich dem Aralsee, einem Thema, das für unser Land sowohl schmerzhaft als auch von tiefer spiritueller Bedeutung ist.

Die Ausstellung zeigt den Aralsee jedoch nicht nur als Symbol einer ökologischen Tragödie. Er wird in einem weiteren Sinne interpretiert – als Raum kollektiver Erinnerung, von Legenden und Mythen, von Spuren in der menschlichen Seele und kreativer Suche. Dieser Ansatz hebt das Thema Aralsee über einfache Statistiken hinaus und verwandelt es in einen tief emotionalen und philosophischen Raum der Kunst.

Durch das Projekt „The Aural Sea“ erzählt Usbekistan der Welt nicht nur von einem ökologischen Problem, sondern auch von den Menschen dahinter, den Erinnerungen, kulturellen Schichten und dem Geist, der immer noch lebendig ist. Das ist die Kraft der Kunst: Sie kann Schmerz zeigen, den Zahlen nicht ausdrücken können, und Gefühle vermitteln, die Dokumente nicht erfassen.

Saida Mirziyoyeva betonte, dass der usbekische Pavillon bei den Teilnehmern und Gästen der Biennale großes Interesse geweckt habe. Viele Besucher äußerten den Wunsch, die Kultur unseres Landes näher kennenzulernen und die Geschichte, Natur und Kunst unserer Region tiefer zu verstehen.

Dies zeigt, dass die Teilnahme Usbekistans auf der internationalen kulturellen Bühne immer aktiver wird. Dass der nationale Pavillon auf einer so renommierten Plattform wie der Biennale von Venedig im Mittelpunkt steht, ist eine große Chance für die Kunst und Kulturdiplomatie unseres Landes.

Heute ist Kunst nicht nur eine Dekoration in Ausstellungshallen. Sie wird zu einem Instrument des Dialogs zwischen Staaten, Völkern und Kulturen. Der usbekische Pavillon erfüllt genau diese Aufgabe: Er spricht zur Welt über den Aralsee, über Erinnerung, Verlust und Hoffnung in einer usbekischen, bewegenden und modernen Sprache.

Kurz gesagt, „The Aural Sea“ hat die Stimme Usbekistans in Venedig hörbar gemacht. In dieser Stimme liegt die Stille des Aralsees, das Gedächtnis des Volkes und die kreative Hoffnung auf die Zukunft. Kunst spricht manchmal ohne Lärm, aber sie reicht sehr weit.

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