Rippling stellt Tool zur Kontrolle der Ausgaben für künstliche Intelligenz vor

Rippling, ein Anbieter von Personalsoftware, hat ein neues Produkt namens AI Spend Console vorgestellt, mit dem Unternehmen ihre Ausgaben für künstliche Intelligenz verfolgen und kontrollieren können. Laut TechCrunch und dem Unternehmensblog hilft das Tool zu ermitteln, wie viel Mitarbeiter, Teams und Positionen für künstliche Intelligenz ausgeben und ob dadurch tatsächlich die Produktivität steigt oder lediglich Ressourcen verschwendet werden. TechCrunch.com berichtet .
Die Entstehungsgeschichte des neuen Produkts steht im Zusammenhang mit einem finanziellen Schock, den die Unternehmensführung erlebt hat. Anfang dieses Jahres stellte Rippling, wie viele andere Unternehmen, die sich vollständig auf Technologien der künstlichen Intelligenz eingelassen hatten, fest, dass seine Mitarbeiter Geld in hohem Maß verschwendeten. Bei einer Sitzung im März schockierten die von Finanzvorstand Adam Swiecicki präsentierten Zahlen die Führungskräfte: Das Unternehmen war auf dem Weg, 40 % seines jährlichen Gehaltsbudgets für R&D-Mitarbeiter für Token künstlicher Intelligenz auszugeben.
In einem Interview mit TechCrunch erklärte Chief Product Officer Matt MacInnis, dass die Ausgaben monatlich um 80 % gestiegen seien. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, würde das Unternehmen im kommenden Jahr allein für Token einen Betrag ausgeben, der 90 % der Gehälter der R&D-Mitarbeiter entspricht. Die Unternehmensführung startete umgehend ein dringendes Projekt, um diese Ausgaben zu untersuchen und zu verstehen, welche Ergebnisse damit erzielt wurden. In den Werbespots des Unternehmens war außerdem zu sehen, wie Mitarbeiter dicke Geldbündel in einen Aktenvernichter warfen.
Die Hauptursachen der Ausgaben und Probleme mit dem Modell der künstlichen Intelligenz
Die Analyse ergab, dass etwa 10–15 % der Mitarbeiter des Unternehmens für 60 % der gesamten Ausgaben für künstliche Intelligenz verantwortlich waren. So wurde beispielsweise festgestellt, dass ein Ingenieur monatlich 50.000 $ in bar ausgab. Rippling will die Nutzung von Technologien der künstlichen Intelligenz nicht einstellen, sondern sie strikt kontrollieren. Zunächst vereinbarte das Unternehmen mit Anbietern wie Cursor, OpenAI und Anthropic maximale Ausgabenlimits.Die Analyse ergab außerdem, dass Mitarbeiter selbst für einfache Aufgaben stets die neuesten und teuersten Modelle auswählten. Laut Matt MacInnis haben Inferenzanbieter wie Anthropic und OpenAI überhaupt kein Interesse daran, die Ausgaben zu kontrollieren. Im Gegenteil: Es liegt in ihrem Interesse, wenn diese Kosten außer Kontrolle geraten.

















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