Google Chrome kündigt neue Anforderungen für On-Device AI an

Google hat offiziell strenge Systemanforderungen für den Download von On-Device-AI-Modellen für seinen Chrome-Browser bekannt gegeben. Laut ixbt.com kann der Browser jetzt automatisch neuronale Netze auf einem Computer installieren, um generative Funktionen auszuführen. Dafür müssen jedoch mindestens 20 GB freier Speicher verfügbar sein. Darüber berichtet Ixbt.com.
Chrome verwendet derzeit lokale neuronale Netze wie Gemini Nano für verschiedene generative Funktionen. Obwohl für den Betrieb dieses Modells etwa 4 GB ausreichen, verlangt Google vorsorglich ganze 20 GB freien Speicher. Experten zufolge wird der zusätzliche Speicher benötigt, um Modelle zu installieren, regelmäßig zu aktualisieren und den stabilen Betrieb der Systemkomponenten sicherzustellen.
Der automatische Download von AI-Modellen beginnt erst, nachdem die Hardwarefähigkeiten und die Leistung des Computers überprüft wurden. Außerdem benötigen Nutzer eine uneingeschränkte und stabile Internetverbindung. Erfüllt das Gerät die festgelegten Kriterien nicht, beginnt der Browser nicht mit dem Download der AI-Dateien.
Wie lassen sich AI-Funktionen deaktivieren?
Nutzer können auf Wunsch vollständig auf On-Device-AI-Dienste verzichten. In den Chrome-Einstellungen gibt es einen speziellen Schalter namens On-device AI (AI auf dem Gerät). Wird er deaktiviert, werden bereits heruntergeladene Modelle vollständig entfernt und der automatische Download neuer Dateien gestoppt.Möchte der Nutzer die Funktion später wieder aktivieren, überprüft der Browser das Gerät erneut und lädt die erforderlichen Dateien automatisch herunter. Google-Experten empfehlen außerdem dringend, Dateien zu den AI-Modellen nicht manuell zu löschen. Dadurch lässt sich der automatische Download-Mechanismus nicht stoppen, und der Browser kann die Dateien erneut herunterladen.
Diese Einstellungen werden für jeden Nutzer und jedes Gerät separat verwaltet. Auf Unternehmenscomputern wird die Nutzung lokaler Modelle zusätzlich über Chrome Enterprise-Richtlinien kontrolliert. Unternehmensvertreter betonen, dass sich diese Systemanforderungen künftig ändern können.

















Kommentare 0
…