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Jorge Jesus verlässt Al Nassr, nachdem er Cristiano Ronaldo zum Meistertitel geführt hat

Nachdem Al Nassr den Titel in der Saudi Pro League 2025/2026 gewonnen hat, gab Cheftrainer Jorge Jesus eine überraschende Entscheidung bekannt. Der portugiesische Taktiker bestätigte, dass er seine Tätigkeit beim Klub aus Riad beendet.

Laut Jesus hat er das Angebot von Al Nassr hauptsächlich wegen eines Versprechens an Cristiano Ronaldo angenommen. Der Trainer sagte dem portugiesischen Star, er würde ihm zum Meistertitel verhelfen und den Verein verlassen, sobald dieses Ziel erreicht sei.

„Ich habe diese Herausforderung nur angenommen, weil ich zu Cristiano sagte: ‚Ich werde dir helfen, Meister zu werden, wir werden den Pokal gewinnen und dann gehe ich.‘ Das war’s. Für mich ist die Mission erfüllt. Dies war mein letztes Spiel als Cheftrainer von Al Nassr“, zitierte Fabrizio Romano den Trainer.

Diese Aussage kam für die Fans von Al Nassr überraschend. Jesus führte das Team zum Titel, ließ Al Hilal in einer hart umkämpften Saison hinter sich und bescherte dem Klub einen lang ersehnten Erfolg. Sein Abgang zeigt, dass im Fußball nicht alles nur an Ergebnissen gemessen wird.

Der portugiesische Trainer übernahm Al Nassr im August 2025. In kurzer Zeit konnte er Ordnung, Vertrauen und eine Siegermentalität im Team etablieren. Am Ende der Saison belegte der Klub aus Riad mit 86 Punkten den ersten Platz in der Saudi Pro League.

Der Hauptkonkurrent Al Hilal blieb mit 84 Punkten auf dem zweiten Platz. Die Meisterschaft wurde in einem äußerst spannenden Kampf entschieden. Al Nassr stand bis zum letzten Spieltag unter Druck, bewahrte aber in der entscheidenden Phase die Ruhe.

Dieser Meistertitel hat für Cristiano Ronaldo eine besondere historische Bedeutung. Der portugiesische Stürmer und Mannschaftskapitän wurde zum ersten Mal Meister in Saudi-Arabien. Seit seiner Ankunft in Riad kämpfte er um diese Trophäe und hat sich nun seinen Traum erfüllt.

Der Abgang von Jesus wirft neue Fragen für Al Nassr auf. Der Meister muss nun einen neuen Trainer suchen, und Ronaldo sowie die Vereinsführung müssen einen Weg finden, diesen Schwung auch in der nächsten Saison beizubehalten. Meister zu werden ist schwer, aber den Titel zu verteidigen ist noch schwieriger.

Kurz gesagt, Jorge Jesus hat seine Aufgabe bei Al Nassr erfüllt: Er hat Ronaldo zum Titel verholfen, den Klub zur stärksten Mannschaft des Landes gemacht und seinen Abschied verkündet. Ein seltenes Szenario im Fußball: Ein Trainer kam, gab ein Versprechen, löste es ein und verließ die Bühne. Die Frage ist nun: Kann Al Nassr diese Ära der Siege ohne Jesus fortsetzen?

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