Rico Verhoeven legt Berufung gegen das Ergebnis des Kampfes gegen Oleksandr Usyk ein

Der bekannte niederländische Kickboxer Rico Verhoeven hat nach seiner Niederlage gegen den Ukrainer Oleksandr Usyk seinen Unmut über das Ergebnis geäußert. Er betont, dass der Kampf vom Ringrichter zum falschen Zeitpunkt abgebrochen wurde und er daher Berufung einlegen will.
Der Kampf zwischen Verhoeven und Usyk wurde in der 11. Runde gestoppt. Der Ringrichter wertete dies als technischen K.o. zugunsten des ukrainischen Boxers. Rico hält diese Entscheidung jedoch für ungerecht. Seiner Meinung nach beendete der Ringrichter den Kampf, als die Runde praktisch schon vorbei war, was das Ergebnis maßgeblich beeinflusste.
„Der Ringrichter hat den Kampf nach dem Gong abgebrochen. Ich denke, eine Berufung ist notwendig. Die Entscheidung ergibt keinen Sinn. Die Runde war fast zu Ende. Das hätte berücksichtigt werden müssen“, sagte Rico Verhoeven.
Der niederländische Sportler räumte ein, dass im Sport Fehler passieren können, betonte jedoch, dass der Ringrichter in diesem Fall seine Entscheidung überdenken müsse. Seiner Ansicht nach sollte der Kampf gegen Usyk als „No Contest“ gewertet werden.
„Natürlich sind Fehler im Sport natürlich, aber der Ringrichter sollte seinen Fehler jetzt zugeben und dieser Kampf sollte als 'No Contest' gewertet werden“, fügte Verhoeven hinzu.
Diese Aussage hat die Kontroversen um den Kampf weiter angeheizt. Bereits zuvor hatten Fans und Experten Fragen zum Zeitpunkt des Abbruchs gestellt. Besonders die Tatsache, dass nur noch sehr wenig Zeit in der 11. Runde übrig war, ist der Hauptkritikpunkt von Ricos Seite.
Oleksandr Usyk baute mit diesem Sieg seine ungeschlagene Serie aus. Der ukrainische Boxer zeigte erneut seine Klasse im Ring, doch die Diskussionen um die Entscheidung des Ringrichters werden das Ergebnis noch eine Weile im Gespräch halten.
Für Verhoeven ist diese Niederlage nicht einfach nur ein Ergebnis. Als großer Name im Kickboxen versuchte sich Rico auch nach Boxregeln und leistete Usyk erbitterten Widerstand. Deshalb versucht er nun, das Ergebnis überprüfen zu lassen.
Kurz gesagt, Rico Verhoeven hat angekündigt, gegen das Ergebnis des Kampfes gegen Usyk Berufung einzulegen. Er behauptet, der Ringrichter habe den Kampf nach Rundenende gestoppt und fordert eine Wertung als „No Contest“. Nun richtet sich alle Aufmerksamkeit auf die Entscheidung der Organisatoren: Bleibt dieser Kampf als Sieg für Usyk in der Geschichte, oder geht der Streit in die juristische Runde?
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