Santos gibt offizielle Stellungnahme zur Verletzung von Neymar ab

Der brasilianische Verein Santos hat eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht, um die medizinischen Kontroversen um die Verletzung von Neymar Jr. vor der Weltmeisterschaft 2026 zu klären. Während die Vereinsärzte die Verletzung zunächst als leichte Schwellung diagnostizierten, stellte der Arzt der brasilianischen Nationalmannschaft, Rodrigo Lasmar, eine Muskelzerrung zweiten Grades fest. Infolgedessen wird der Stürmer die Freundschaftsspiele gegen Panama und Ägypten verpassen, berichtet Goal.com .
Santos wies Berichte über einen Mangel an Transparenz beim Informationsaustausch mit dem brasilianischen Fußballverband (CBF) zurück. In der Erklärung des Vereins heißt es, dass alle medizinischen Untersuchungsergebnisse für Neymar Jr. bis zum 18. an die CBF übermittelt wurden. Die zweiwöchige Genesungszeit endet voraussichtlich am 31. März, danach soll der Spieler wieder ins Training einsteigen.
Um die Zusammenarbeit zwischen Verein und Nationalmannschaft zu stärken, betonte Santos, dass seine Mitarbeiter direkt am Rehabilitationsprozess beteiligt sind. Die Ärzte von Santos arbeiten seit über 10 Jahren mit Neymar zusammen und haben volles Vertrauen in die Genesungsfähigkeit des Spielers. Derzeit werden alle Behandlungen nach dem vom medizinischen Team der CBF festgelegten Plan durchgeführt.
Der körperliche Zustand des 34-jährigen Stars hat die Pläne von Nationaltrainer Carlo Ancelotti direkt beeinflusst. Der italienische Coach hatte den Spielmacher ursprünglich auf Basis der Garantien von Santos in den endgültigen Kader berufen. Nach einer neuen MRT-Untersuchung im Trainingszentrum Granja Comary übernahm die CBF jedoch die Kontrolle und entschied, die Rückkehr des Spielers nicht zu überstürzen.
Neymar absolviert derzeit eine intensive Physiotherapie unter der Aufsicht des medizinischen Teams der Seleção. Carlo Ancelotti und die CBF haben den 12. Juni als Stichtag für die Überprüfung der Fitness des Spielers festgelegt. Sollte Neymar bis zum ersten Gruppenspiel gegen Marokko nicht vollständig genesen sein, könnte der Trainerstab gezwungen sein, ihn aus dem Turnierkader zu streichen.
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