Wie tätigt Barcelona trotz der Finanzkrise teure Transfers?

Trotz chronischer Geldprobleme findet Barcelona unerwartet die Mittel, 80 Millionen Euro für Anthony Gordon und 100 Millionen Euro für Julián Álvarez zu zahlen. Das wirft Fragen auf: Woher hat der Verein dieses Geld? Nach dem DFB-Pokal-Sieg seiner Mannschaft antwortete Bayern-Legende Uli Hoeneß auf die Frage, ob Harry Kane nach Katalonien wechseln könnte: "Barcelona hat überhaupt kein Geld!" Doch die jüngsten Ereignisse deuten auf das Gegenteil hin. Das berichtet Goal.com berichtet .
Barcelona hat Anthony Gordon, ein langjähriges Ziel der Münchner, von Newcastle United weggeschnappt und rund 80 Millionen Euro für den Flügelspieler gezahlt. Diese Summe war für den deutschen Meister zu hoch. Zudem plant der Verein, weitere 100 Millionen Euro für Julián Álvarez auszugeben. Es ist überraschend, dass diese Transfers vor dem Hintergrund der Registrierungsprobleme des Vereins stattfinden.
Laut dem Sportmedium muss der Verein nur 12–14 Millionen Euro aufbringen, um die "1:1-Regel" der spanischen Liga vollständig zu erfüllen. Diese Regel erlaubt es den Vereinen, für jeden verdienten oder eingesparten Euro einen Euro auszugeben. In früheren Spielzeiten musste Barcelona aufgrund dieses Limits nur 25 Prozent seiner Einnahmen ausgeben, was die Registrierung neuer Spieler behinderte.
Ein möglicher Abgang von Robert Lewandowski spielt eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der finanziellen Lage. Der polnische Stürmer ist der bestbezahlte Spieler des Vereins, und sein Abgang würde die Gehaltsliste deutlich entlasten. Zudem wird erwartet, dass der Verein sein Interesse an Marcus Rashford, der von Manchester United ausgeliehen ist, einstellt. Diese Sparmaßnahmen verschaffen Barcelona die nötige finanzielle Flexibilität für neue Transfers und Investitionen.
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