Atletico Madrid verspottet Barcelona im Fall Julian Alvarez

Atletico Madrid hat auf ungewöhnliche Weise auf die Gerüchte um Stürmer Julian Alvarez reagiert und sich über Barcelona lustig gemacht. Die Madrilenen veröffentlichten in den sozialen Medien Bilder der Barcelona-Stars Lamine Yamal, Raphinha und Pedri, die angeblich das Trikot von Atletico Madrid tragen. Diese Aktion war eine Parodie auf die haltlosen Berichte aus Barcelona über eine angebliche Verpflichtung des argentinischen Stürmers, berichtet Goal.com berichtet.
Der Verein veröffentlichte in den sozialen Medien auch humorvolle „Angebote“ für diese Spieler. So wurden für Lamine Yamal Konzertkarten, ein Jahresabonnement und eine Tüte Sonnenblumenkerne angeboten. Damit machte die Führung von Atletico Madrid deutlich, wie absurd und realitätsfern sie die von Barcelona verbreiteten Transfergerüchte hält. Zudem postete der Verein ein Video, das auf die finanzielle Situation der „Blaugrana“ anspielt.
In einer Stellungnahme warf Atletico Madrid den Katalanen vor, eine „Schmutzkampagne“ zu führen, um den Preis von Julian Alvarez zu drücken und Druck auf den Spieler auszuüben. „Wir haben nur fünf Minuten gebraucht, um einen gefälschten Beitrag zu erstellen. In der heutigen Zeit lässt sich die Realität leicht verzerren. Glauben Sie nicht alles, was Sie sehen, besonders wenn es Barcelona betrifft“, so der Verein.
In ihrer Erklärung verwiesen die Madrilenen auch scharf auf Barcelonas Geschichte von Schiedsrichterskandalen und die Registrierung von Spielern durch politische Unterstützung. Der Verein betonte erneut, dass Julian Alvarez unverkäuflich sei und seine Ablösesumme nicht unter 130 Millionen Pfund liege. Atletico Madrid zeigte, dass man bereit ist, auf jeden externen Druck offen zu reagieren, um seinen Star zu halten.
Bisher hat Barcelona nicht offiziell auf diese Vorwürfe reagiert. Die Beziehungen zwischen den beiden Vereinen sind jedoch kurz vor Öffnung des Sommertransferfensters extrem angespannt. Diese Rivalität in der La Liga spitzt sich nun nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf dem Transfermarkt zu.
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