Eine neue Ära für Barcelona und Spanien: Pau Cubarsí tritt aus dem Schatten von Lamine Yamal

Eine neue Ära für Barcelona und Spanien: Pau Cubarsí tritt aus dem Schatten von Lamine Yamal

Der erfolgreiche Lauf der spanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 hat erneut die Aufmerksamkeit auf junge Talente gelenkt. Obwohl Lamine Yamal im Mittelpunkt steht, zeigt Barcelona-Verteidiger Pau Cubarsí beim Turnier in Nordamerika eine konstantere und beeindruckendere Leistung als sein Altersgenosse. Der mittlerweile 19-jährige Verteidiger gilt als Top-Kandidat für die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler des gesamten Turniers, berichtet Goal.com berichtet .

Barcelona-Cheftrainer Hansi Flick macht keinen Hehl daraus, wie sehr ihn die Reife des jungen Verteidigers auf dem Platz beeindruckt. Der deutsche Trainer ist der Meinung, dass Cubarsí für sein Alter überaus abgeklärt und zuverlässig verteidigt. Er sieht ihn auf einer Stufe mit dem anderen Star des Teams, Lamine Yamal, und betont, wie glücklich der Verein ist, über ein solches Talent zu verfügen. Laut Goal.com gilt Cubarsí derzeit als eines der begabtesten Talente im Weltfußball.

Defensive Stabilität und Konstanz

Spanien erreichte das Viertelfinale der Weltmeisterschaft, ohne ein einziges Gegentor zu kassieren. Pau Cubarsís Beitrag dazu ist immens. Während Lamine Yamal während des Turniers mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, überzeugte Cubarsí in jedem Spiel durch seine Coolness und sein hohes Spielniveau. Seine Übersicht und seine Passqualität bilden ein wichtiges Fundament für den Spielaufbau der Spanier.

Interessanterweise hatte Luis de la Fuente ihn nicht in den Kader für die Euro 2024 berufen. Damals begründete der Trainer diese Entscheidung nicht mit dem Alter des Spielers, sondern mit der Präsenz erfahrenerer Innenverteidiger. Die Zeit hat jedoch bewiesen, dass Cubarsí in seiner Qualität nicht nur seine Altersgenossen, sondern auch viele erfahrene Kollegen überholt hat. Heute ist die spanische Defensive ohne ihn kaum noch vorstellbar.

Teamarbeit und Star-Besetzung

Der Erfolg Spaniens in Nordamerika hängt nicht nur von einem Spieler ab. Mikel Oyarzabal sorgt in der Offensive für Druck, während Rodri im Mittelfeld unübertroffen darin bleibt, gegnerische Angriffe zu unterbinden. Auch Marc Cucurella, der kürzlich für 60 Millionen Euro zu Real Madrid wechselte, und der sichere Rückhalt Unai Simón im Tor tragen maßgeblich zur „Zu-Null-Serie“ des Teams bei.

Dennoch wird die Leistung von Pau Cubarsí von Experten besonders hervorgehoben. Sein Zusammenspiel mit dem 32-jährigen Aymeric Laporte und sein Verständnis mit Außenverteidigern wie Pedro Porro haben die spanische Abwehr zur stärksten Einheit des Turniers gemacht. Sollte Spanien den Titel holen, wäre dies zweifellos der größte Wendepunkt in der Karriere von Cubarsí.

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