Wortgefecht zwischen Erling Haalands Vater und Roy Keane: Kontroverse um die Niederlage Norwegens

Der Sieg Englands über Norwegen im Viertelfinale der Weltmeisterschaft hat abseits des Platzes für große Kontroversen gesorgt. Alf-Inge Haaland, Vater des Manchester-City-Stars Erling Haaland, äußerte seinen Unmut über die Schiedsrichterleistung und hinterließ scharfe Kommentare in den sozialen Medien. Sein Auftritt wurde von den bekannten britischen Experten Roy Keane, Ian Wright und Gary Neville scharf kritisiert. Dies berichtet Goal.com .
Nach dem Spiel "gratulierte" Alf-Inge Haaland dem Schiedsrichter Clement Turpin sarkastisch und deutete an, dass die Unparteiischen England gerettet hätten. Seiner Meinung nach haben die Entscheidungen des Schiedsrichters das Spiel direkt beeinflusst und Norwegen um den Einzug ins Halbfinale gebracht. Die Fußballwelt weist diese Anschuldigungen jedoch geschlossen zurück.
Scharfe Reaktion der Experten
Arsenal-Legende Ian Wright bezeichnete Alf-Inges Aussagen im Podcast "Stick to Football" als "erbärmlich". Er betonte, dass der Stürmer bei dem aberkannten Tor von Erling Haaland seinen Gegenspieler klar geschubst habe. "Das sind einfach haltlose Beschwerden. Warum musste Haaland so aggressiv agieren, wenn er ohnehin viel größer als sein Gegenspieler ist? Das war ein klares Foul", sagte Wright.Der ehemalige Kapitän von Manchester United, Roy Keane, ließ es sich nicht nehmen, Alf-Inge Haaland persönlich anzugreifen. Obwohl Keane zugab, dass der Schiedsrichter in einigen 50/50-Situationen für England entschied, betonte er, dass dies das Ergebnis nicht beeinflusst habe. "Ich weiß nicht, wie gut er sich an das Spiel erinnert. Wir sehen ihn ständig mit Alkohol auf den Tribünen sitzen. Es ist natürlich, dass jemand, der getrunken hat, das Spiel anders sieht", stichelte Keane.
Gary Neville schloss sich seinen Kollegen an und betonte, dass England den Sieg verdient habe. Seiner Meinung nach mag in früheren Spielen (wie gegen Ghana) das Glück oder die Schiedsrichterleistung geholfen haben, aber im Duell mit Norwegen sei alles fair abgelaufen. Neville fügte hinzu, dass die Norweger die Schuld für die Niederlage bei sich selbst suchen sollten.
Dieser Konflikt hat die fußballerische Rivalität zwischen Norwegen und England auf eine neue Ebene gehoben. Die Beschwerden des Vaters von Erling Haaland werden in der englischen Presse als "saure Trauben" (sour grapes) abgetan. Bisher hat sich der Spieler selbst noch nicht zu den Worten seines Vaters oder der Kritik der Experten geäußert.

















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