Zepto stellt IPO-Antrag: Schnelles Wachstum und hohe Verluste

Zepto stellt IPO-Antrag: Schnelles Wachstum und hohe Verluste

Zepto, ein führendes Start-up im indischen Quick-Commerce-Sektor, hat Pläne für einen Börsengang (IPO) im Wert von etwa 1 Milliarde Dollar bekannt gegeben. Das Unternehmen, das zu den größten Investitionen außerhalb der USA unter den Y Combinator-Projekten zählt, legte am Montag seine Finanzberichte vor. Den Dokumenten zufolge stieg der Werbeerlös von Zepto im Geschäftsjahr 2026 um 151 % auf 171 Millionen Dollar, während der gesamte operative Umsatz um 104 % auf 2,4 Milliarden Dollar wuchs. Techcrunch.com berichtet .

Das 2021 von Aadit Palicha und Kaivalya Vohra gegründete Unternehmen, die die Stanford University verließen, konkurriert derzeit mit Giganten wie Blinkit (im Besitz von Zomato) und Swiggy Instamart. Zudem festigt Flipkart, unterstützt von Amazon und Walmart, seine Position in diesem Segment. Trotz intensiven Wettbewerbs wickelte Zepto im Geschäftsjahr 2026 über 640 Millionen Bestellungen ab, fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

Dieses schnelle Wachstum geht jedoch mit hohen Kosten einher. Das Unternehmen meldete im Geschäftsjahr 2026 einen Nettoverlust von 617,36 Millionen Dollar. In seiner Anmeldung räumte Zepto ein, dass die Verluste anhalten könnten und historische Wachstumsraten nicht garantiert sind. Dies ist typisch für Unternehmen, die sich mit Risikokapital entwickeln und vor der Profitabilität an die Börse gehen wollen.

Im Rahmen des IPO plant Zepto, durch die Ausgabe neuer Aktien bis zu 837,41 Millionen Dollar einzusammeln. Bestehende Investoren wie Nexus Venture Partners, Contrary und Razor Ventures werden ebenfalls Teile ihrer Anteile verkaufen. Bemerkenswert ist, dass große Investoren wie Y Combinator und Lightspeed beschlossen haben, ihre Anteile zu behalten und nicht am Aktienverkauf teilzunehmen.

Die Marktbewertung des Unternehmens bleibt weiterhin offen. In der letzten Investitionsrunde wurde Zepto mit 7 Milliarden Dollar bewertet, doch einige Fonds gehen davon aus, dass der Börsenwert niedriger ausfallen könnte. Außerdem wurde bekannt, dass die Gründer des Unternehmens von indischen Strafverfolgungsbehörden wegen Fragen zu ausländischen Investitionen und Währungsvorschriften vorgeladen wurden.

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Nodirbek Razzokov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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