Coinbase-Agenten können jetzt selbstständig handeln und für Dienste bezahlen

Während der Traffic von KI-Agenten im Internet den von Menschen übersteigt, hat Coinbase ein neues Tool vorgestellt, das Transaktionen im Namen der Nutzer ausführt. Nur wenige Tage nachdem Robinhood eine ähnliche Funktion angekündigt hatte, startete Coinbase seine eigenen Agenten. Diese Agenten führen nicht nur Trades aus, sondern können auch selbstständig für Premium-Recherchen bezahlen. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .
Nutzer können den Agenten in ihre Hauptkonten integrieren oder ihn aus Sicherheitsgründen in einer separaten "Sandbox"-Umgebung verwenden. Der Agent kann Portfolios neu ausbalancieren, Anlagethesen verfolgen oder Kryptowährungs-Handelstipps geben, indem er professionelle Tools wie TradingView-Charts auf der Coinbase Advanced-Plattform nutzt. Derzeit arbeitet das System auf dem Spot- und Derivatemarkt, wobei zukünftig Aktien und Prognosemärkte hinzugefügt werden sollen.
Das neue Tool nutzt das offene x402-Zahlungsprotokoll, das in Zusammenarbeit mit AWS, Anthropic, Circle und Near entwickelt wurde. Dieser Standard ermöglicht es dem Agenten, für Premium-Recherchedaten und Rechenleistung zu bezahlen, ohne dass ein Login oder Abonnement erforderlich ist. Coinbase hat zudem die Möglichkeit geschaffen, diese Agenten auf Plattformen wie ChatGPT oder Claude über einen MCP-Server zu nutzen.
Laut Coinbase-Vertreter Lincoln Murr entwickelt das Unternehmen Produkte für eine Zukunft, in der ein großer Teil des Internets von Agenten verwaltet wird. Währenddessen arbeiten auch Giganten wie Visa und OpenAI an agentenbasierten Zahlungen. Der Financial Stability Board (FSB) betont die Notwendigkeit starker Schutzmaßnahmen, um die mit der Entwicklung solcher Technologien verbundenen Risiken zu mindern.
















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