Google und Refik Anadol präsentieren Dataland, das weltweit erste KI-Museum

Der Technologiegigant Google und der renommierte Medienkünstler Refik Anadol haben die Schaffung von Dataland bekannt gegeben, dem weltweit ersten Museum, das vollständig auf künstlicher Intelligenz (KI) basiert. In dem berühmten Komplex The Grand LA in Los Angeles gelegen, transformiert dieser Kunstort das traditionelle Museumskonzept in ein dynamisches Ökosystem, das sich an die Emotionen und Bewegungen der Besucher anpasst. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten berichtet.
Die Debütausstellung des Museums mit dem Titel „Machine Hallucinations: Tropical Rainforest“ basiert auf dem Large Nature Model (LNM), einem System, das mit riesigen Datensätzen über die Natur trainiert wurde. Laut ixbt.com erstreckt sich das Projekt über eine Fläche von 2.500 Quadratmetern, auf der komplexe digitale Daten in eine hochauflösende generative Realität mit 1,2 Milliarden Pixeln umgewandelt werden. Zur Umsetzung wurden die Google Cloud-Infrastruktur, einschließlich der Gemini Enterprise Agent Platform und Compute Engine-Tools, genutzt.
Aktive Interaktion zwischen Mensch und Technologie
Das Besondere am Dataland-Museum ist, dass es in einen „aktiven Dialog“ mit den Besuchern tritt. Mithilfe spezieller Sensoren überwacht das System die Bewegungen, die Herzfrequenz und sogar die Hauttemperatur der Menschen. Google-Algorithmen verarbeiten diese Daten in Echtzeit und verändern die Klänge, visuellen Bilder und sogar die Gerüche im Raum. Je nach Erregung oder Gelassenheit des Besuchers manifestieren sich beispielsweise die tropische Regenwaldlandschaft und der Gesang der Vögel unterschiedlich.Während der Ausstellung tauchen die Gäste in eine KI-generierte Interpretation des Amazonas-Regenwaldes ein. Das Schreien von Papageien, der Geruch von feuchter Erde nach dem Regen und die faszinierende Harmonie der Farben entführen den Menschen in eine völlig andere Welt. Dies ist nicht nur ein Schauspiel, sondern ein multisensorisches Erlebnis, das alle Sinne anspricht.
Ökologischer Ansatz und interaktiver Abschluss
Das Projekt ist nicht nur technologisch, sondern auch ökologisch bedeutsam. Alle Rechenoperationen und KI-Modelle des Museums laufen auf der Google Cloud-Plattform, wobei 87 Prozent der verbrauchten Energie aus erneuerbaren, kohlenstofffreien Quellen stammen. Dies ist ein Beispiel dafür, dass moderne Kunst und Hochtechnologie ohne Umweltschäden entwickelt werden können.Am Ende des Besuchs erwarten die Gäste unerwartete Überraschungen. Sie haben folgende Möglichkeiten:
- Spezielle duftende Schokoladen zu probieren, die von einem KI-Modell passend zu menschlichen Emotionen kreiert wurden;
- T-Shirts drucken zu lassen, die einzigartige Bilder zeigen, die aus der interaktiven Kommunikation im Museum entstanden sind;
- Exklusive digitale oder gedruckte Kunstwerke zu erwerben, die auf ihrem individuellen Besuch basieren.

















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