Rippling überwacht die Effizienz von AI-Ausgaben

Rippling überwacht die Effizienz von AI-Ausgaben

Rippling-Gründer Parker Conrad setzt einen neuen Trend in der Geschäftswelt: Unternehmen können nun in Echtzeit überwachen, wie effektiv ihre Mitarbeiter Werkzeuge der künstlichen Intelligenz (AI) nutzen. Die neu vorgestellte Rippling Data Cloud Plattform zielt darauf ab, nicht nur das Personalmanagement, sondern auch den Bereich der Big Data Analytics zu revolutionieren. Dies berichtet Techcrunch.com Bericht gibt an.

Derzeit nutzen viele Unternehmen eine Kombination aus verschiedenen Diensten wie Snowflake, Tableau oder dbt Labs zur Datenspeicherung und -analyse. Laut Conrad ist es an der Zeit, diese komplexe Kette in einem einzigen System zu vereinen. Er präsentiert seine Plattform als ein einheitliches Ökosystem, das die Hierarchie und interne Struktur des Unternehmens versteht. Dies berichtet ixbt.com basierend auf Informationen von Parker Conrad aus seinem Büro in San Francisco.

AI-Kosten und unerwartete Ergebnisse

Conrad führte ein interessantes Beispiel aus seinem eigenen Unternehmen an. Es stellte sich heraus, dass einige Mitarbeiter AI-Tools wie Claude so intensiv für die persönliche Planung nutzten, dass ihre jährlichen Kosten 30.000 Dollar erreichten. Obwohl die Mitarbeiter dies zur Steigerung der Arbeitseffizienz taten, waren solch hohe Kosten für das Unternehmen nicht gerechtfertigt. Rippling Data Cloud hilft dabei, genau solche versteckten Kosten aufzudecken.

Auch bei der Analyse der Aktivitäten von Softwareentwicklern brachte das neue System unerwartete Fakten ans Licht. Durch den Vergleich von Anthropic-Nutzungsprotokollen mit GitHub-Daten wurde deutlich, welcher Entwickler AI-Tools produktiv nutzt und wer lediglich Token verschwendet. Leistungsstarke Mitarbeiter verbrauchen in der Regel viele AI-Ressourcen, doch in einigen Fällen wurde eine Kombination aus hohen Kosten und geringer Qualität beobachtet.

Eine neue Stufe der Effizienzkontrolle

Das System berücksichtigt auch Fehler im Codierungsprozess der Mitarbeiter sowie Arbeiten, die von Kollegen abgelehnt (rejected) wurden. Wenn ein Entwickler mit AI sehr viel Code generiert, sein Team diesen Code jedoch ständig überarbeiten muss, produziert das AI-Tool minderwertige Ergebnisse. Parker Conrad bezeichnet dies als „Slop“ (Abfall) und schlägt vor, das AI-Kostenlimit für solche Mitarbeiter sofort zu senken.

Die Funktionen der Rippling Data Cloud beschränken sich nicht nur auf AI. Sie verknüpft Salesforce-Daten mit den Arbeitsplänen der Mitarbeiter, um aufzuzeigen, welche Teams Schwierigkeiten im Kundenkontakt haben. Beispielsweise ergab die Analyse, dass Mitarbeiter der Reiseabteilung doppelt so viele ungelöste Tickets haben wie andere Abteilungen, was auf einen Personalmangel hindeutet.

Während die digitale Transformation auch auf dem Markt in Usbekistan beschleunigt wird, sind solche Analysewerkzeuge für große Unternehmen von großer Bedeutung. Unternehmensleiter können nun nicht nur in AI investieren, sondern genau sehen, welches Ergebnis jeder ausgegebene Dollar bringt. Das Rippling-System verfügt zudem über eine Funktion zur automatischen Benachrichtigung des Managers oder zur Deaktivierung des Dienstes, wenn die Kosten das festgelegte Limit überschreiten.

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