KI-Training durch Spiele: General Intuition mit 2,3 Milliarden Dollar bewertet

Das in New York ansässige Startup General Intuition möchte ein neues Kapitel in der Welt der KI und Robotik aufschlagen. Das Unternehmen arbeitet an einer einzigartigen Technologie, die Robotern mithilfe von Videospielen beibringt, sich in der realen Welt zu bewegen. Dieser innovative Ansatz hat die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich gezogen, was dazu führte, dass das Startup eine große Finanzierungsrunde mit einer Bewertung von 2,3 Milliarden Dollar abschloss. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .
Laut TechCrunch hat General Intuition in der letzten Investitionsrunde 320 Millionen Dollar eingesammelt. Damit beläuft sich die Gesamtinvestitionssumme des Unternehmens auf 454 Millionen Dollar. Der Gründer des Startups, der 31-jährige Pim de Witte, nutzt nach der Abspaltung von seinem Medal-Projekt Millionen von Stunden an Videospielmaterial, das von Spielern hochgeladen wurde, um die KI zu trainieren.
Vom Spiel in die reale Welt: Wie funktioniert die Technologie?
Die Einzigartigkeit des Ansatzes von General Intuition liegt darin, dass er sich nicht nur auf Videobilder stützt. Während die meisten Wettbewerber die KI dazu zwingen, nur durch das Betrachten von Videos zu lernen, nutzt das Team von de Witte Daten über Tastendrücke und während des Spiels ausgeführte Aktionen (Action Labels). Dies hilft dem KI-Modell, räumlich-zeitliche Logik (spatial-temporal reasoning) tiefer zu verstehen.In einer Demonstration im Büro des Unternehmens wurde ein KI-Agent gezeigt, der bereits seit 100 Stunden ununterbrochen Fortnite spielt. Das Erstaunlichste ist, dass dasselbe "Gehirn" auch einen vierbeinigen Roboter steuert, der sich durch das Büro bewegt. Der Roboter erkundet seine Umgebung über seine einzige Kamera und lernt, Hindernissen auszuweichen. Experten betonen, dass nur acht Minuten an realen Daten ausreichen, um den Roboter an eine neue Umgebung anzupassen.
Zukunftsaussichten und Robotik
Derzeit bewegen sich Roboter oft wie kleine Kinder und können manchmal gegen Stuhlbeine oder Mülleimer stoßen. Das von General Intuition entwickelte agentische Modell ist jedoch in der Lage, die Lücke zwischen Simulation, Spiel und realem Leben schnell zu schließen. Dies soll es Robotern in Zukunft ermöglichen, sich in komplexen städtischen Umgebungen oder Fabriken ohne menschliches Eingreifen frei zu bewegen.Für technologisch aufstrebende Länder könnten solche Entwicklungen den Grundstein für die Schaffung autonomer Roboter legen, die in den Bereichen Logistik, Landwirtschaft und Sicherheit eingesetzt werden. Die Nutzung der Videospielindustrie für solch ernsthafte wissenschaftliche Zwecke senkt die Kosten für das KI-Training erheblich.
Der Erfolg von General Intuition zeigt, dass sich die Erfahrungen aus der virtuellen Welt bald auch in der physischen Welt widerspiegeln werden. Das Unternehmen plant nun, seine Modelle weiter zu verbessern und sie in verschiedene Arten von Robotersystemen zu integrieren.


















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