1X präsentiert hochempfindliche, menschenähnliche Hände für den NEO-Roboter

Ein bedeutender Durchbruch in der Welt der Robotik: Das norwegische Unternehmen 1X hat eine neue Generation von Roboterhänden für seinen humanoiden Roboter NEO vorgestellt. Diese Technologie ermöglicht es Robotern, nicht nur komplexe Bewegungen auszuführen, sondern ihre Umgebung auch menschlich wahrzunehmen. Diese Entwicklung gilt als entscheidender Schritt für die Integration von Robotern in unseren Alltag. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Die neuen Hände verfügen über 25 Freiheitsgrade, wobei ihre Bewegungsmöglichkeiten denen einer menschlichen Hand maximal angenähert wurden. Laut Ixbt.com liegt die Einzigartigkeit dieses Systems darin, dass es nicht nur Befehle ausführt, sondern auch äußere Einwirkungen messen kann. 22 Freiheitsgrade entfallen auf Finger und Handfläche, 3 auf das Handgelenk. Dies ermöglicht es dem Roboter, die Kontaktkraft bei Objekten in Echtzeit zu spüren und die Greifpräzision anzupassen.
Technologische Exzellenz und Sensibilität
Die Ingenieure von 1X verwendeten bei der Entwicklung der Hände ein "sehnengetriebenes" (tendon-driven) System. Bei diesem Ansatz befinden sich die Motoren außerhalb der Gelenke, und die Kraft wird über flexible Kabel übertragen. Diese Konstruktion ahmt das Prinzip biologischer Sehnen nach und reduziert die Trägheit des Systems. Dadurch kann der Roboter bei unerwarteten Zusammenstößen seine Finger sicher beugen, ohne Menschen in der Nähe zu verletzen.Auch die technischen Daten sind beeindruckend: Die Greifkraft an den Fingerspitzen erreicht 45 Newton, die Positioniergenauigkeit liegt bei 0,2 mm. Taktile Sensoren auf der Oberfläche der Finger können Druck, Kontaktpunkte und sogar den Moment des Abrutschens eines Objekts erkennen. Diese Präzision ermöglicht es dem Roboter, feinste Arbeiten auf Juwelier-Niveau auszuführen.
- Zusammenbau von LEGO-Sets und Aufheben kleiner Münzen;
- Anschließen von USB-C-Kabeln und Eindrehen von Glühbirnen;
- Tee einschenken, Trauben sortieren und empfindliche Glasbehälter halten;
- Kommunikation in Gebärdensprache und Abwischen von Oberflächen.
Massenproduktion und Zukunftsaussichten
1X hat bereits eine eigene Produktionslinie für diese Hände gestartet und plant, jährlich 10.000 Einheiten herzustellen. Das Wichtigste ist, dass alle Komponenten – von den Motoren bis zu den Polymerbeschichtungen – im eigenen Haus gefertigt werden. Dies beschleunigt die Massenproduktion humanoider Roboter und hilft beim Aufbau der notwendigen Datenbank für das Training von AI-Systemen.Für Schwellenländer könnten solche Technologien in Zukunft den Dienstleistungssektor und die Hausarbeit revolutionieren. Wenn Roboter tatsächlich so feine Bewegungen wie eine menschliche Hand ausführen können, werden sie zu unverzichtbaren Helfern in der Altenpflege oder bei komplexen technischen Wartungsarbeiten. Dieser Erfolg von 1X zeigt, dass Roboter nicht mehr nur aus Metallteilen bestehen, sondern zu intelligenten und sensiblen Partnern werden.

















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