Startup Oak läutet eine neue Ära der Cybersicherheit ein: KI-Agenten unter Kontrolle

Startup Oak läutet eine neue Ära der Cybersicherheit ein: KI-Agenten unter Kontrolle

Das vom bekannten israelischen Unternehmer Shai Morag gegründete Startup Oak hat nach langer Geheimhaltung seine Tätigkeit öffentlich gemacht. Das Unternehmen hat 60 Millionen Dollar eingesammelt, um komplexe Probleme im Zusammenhang mit KI-Agenten und Identity Management in digitalen Umgebungen zu lösen. Das Projekt zielt darauf ab, die Sicherheitsgrenzen zwischen Mensch und Maschine in modernen Unternehmenssystemen zu stärken, berichtet Techcrunch.com berichtet .

Derzeit können herkömmliche Identifizierungstools, selbst solche, die im Zeitalter von Cloud-Technologien entwickelt wurden, dem massiven Zustrom von KI-Agenten nicht standhalten. Die Gründer von Oak sind der Ansicht, dass der Zugriff von KI-Systemen auf Unternehmensdaten neue Schwachstellen für Cyberangreifer schafft. Laut TechCrunch hat das Startup eine einheitliche Kontrollplattform entwickelt, um genau diese Lücke zu schließen.

Es ist Zeit, sich von alten Systemen zu verabschieden

Im Gegensatz zu herkömmlichen IAM-Systemen (Identity and Access Management) basiert die Oak-Plattform auf einem "AI-native"-Ansatz. Das bedeutet, dass das System in Echtzeit überwacht, wer welche Anwendung zu welchem Zweck nutzt. Wenn ein Mitarbeiter oder ein KI-Agent die erteilten Berechtigungen über einen längeren Zeitraum nicht nutzt oder verdächtige Aktivitäten durchführt, entzieht das System automatisch die Zugriffsberechtigung.

Mitgründer Tal Marom betonte, dass vor der Entwicklung des Produkts Beratungen mit über 100 Chief Information Security Officers (CISOs) stattfanden. Untersuchungen haben gezeigt, dass in vielen Organisationen die Überprüfung von Berechtigungen immer noch manuell oder in bestimmten Zeitabständen erfolgt. Dies verhindert eine schnelle Reaktion auf Risiken.

Der Erfolg des Startups Oak ist auch mit der Erfahrung seines Leiters Shai Morag verbunden. Morag verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich Cybersicherheit und hat zuvor Projekte wie Secdo und Ermetic für Hunderte Millionen Dollar an Palo Alto Networks bzw. Tenable verkauft. Seinen Worten zufolge ist das Ziel des neuen Startups, von Anfang an als "Gigant" auf dem Markt aufzutreten.

Das Team von Oak besteht derzeit aus 50 Mitarbeitern, und das Unternehmen stellt aktiv neue Leute ein, um seine Position auf dem US-Markt zu festigen. Die Investitionsrunde in Höhe von 60 Millionen Dollar wurde von renommierten Risikokapitalgebern wie Accel, CRV und Greylock Partners unterstützt. Diese Mittel werden hauptsächlich in die Forschung und Entwicklung sowie die globale Einführung des Produkts fließen.

In einer Zeit, in der sich die digitale Wirtschaft Usbekistans entwickelt, sind solche Cybersicherheitslösungen auch für lokale Großbanken und Technologieunternehmen von großer Bedeutung. Die Integration von KI-Agenten in Arbeitsprozesse erfordert eine neue Sicherheitsstufe, und Plattformen wie Oak sollen dabei als zuverlässiger Schutzschild dienen.

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