Michael Owen kritisiert Englands Flügelspieler: Sie zeigen nicht die erwartete Leistung

Michael Owen kritisiert Englands Flügelspieler: Sie zeigen nicht die erwartete Leistung

Der ehemalige englische Stürmer Michael Owen hat seine Unzufriedenheit mit der Leistung der Flügelspieler der "Three Lions" geäußert, die kurz vor dem Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026 stehen. Seiner Meinung nach schaffen es die offensiven Außenspieler des Teams nicht, die von ihnen erwartete hohe Effizienz zu zeigen. Dies berichtet Goal.com berichtet .

In einem Interview mit GOAL analysierte Owen die Aktionen von Spielern wie Marcus Rashford, Bukayo Saka, Anthony Gordon und Noni Madueke. Unter Thomas Tuchel konnte sich bisher keiner dieser vier fest etablieren oder konstante Leistungen zeigen. Insbesondere die Flügelstürmer, die vor dem Turnier als Hauptstärke angesehen wurden, liefern nicht die erwarteten Ergebnisse, was bei Experten auf Kritik stößt.

Hauptprobleme: Verletzungen und Unbeständigkeit

Bukayo Saka, der als Premier-League-Meister zum Turnier reiste, stand aufgrund körperlicher Probleme nur in zwei der sechs Spiele in der Startelf. In den übrigen Partien musste er von der Bank kommen. Noni Madueke, der ihn ersetzen sollte, steht bei Fans und Experten wegen seiner "stückhaften und uninspirierenden" Auftritte in der Kritik.

Auch Marcus Rashford, der an den FC Barcelona ausgeliehen ist, konnte nach seinem Debüttor gegen Kroatien nicht mehr überzeugen. Owen betonte, dass Transfergerüchte und die Situation rund um Manchester United den Spieler ablenken. Auch Gordon wirkt auf der linken Seite weit von seiner Bestform entfernt.

Wo liegt die wahre Stärke des Teams?

"Ich dachte, die drei Offensivspieler hinter Harry Kane wären vor dieser Weltmeisterschaft unsere größte Stärke. Aber in der Praxis hat sich das nicht bewahrheitet. Bisher tragen Harry Kane und Jude Bellingham das Team auf ihren Schultern", sagt Michael Owen.

Der ehemalige Stürmer glaubt, dass die ständige Rotation der Flügelspieler ihnen eigentlich ermöglichen sollte, mit frischer Kraft aufzulaufen. Dennoch bringen sie zu wenig Ertrag bei Toren und Vorlagen. Laut Owen müssen die Flügelstürmer ihr Spiel drastisch verbessern, wenn England den Titel gewinnen will.

Diese Analyse ist auch für Fußballfans interessant, da die englische Nationalmannschaft bei großen Turnieren immer als Favorit gilt. Ob Thomas Tuchel im Halbfinale wieder auf Bukayo Saka vertraut oder weiterhin das Duo Madueke-Gordon testet, wird die Zeit zeigen. Vorerst bleiben das zentrale Angriffszentrum und das Mittelfeld die Hauptwaffen des Teams.

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