Thinking Machines, das von Mira Murati gegründete Startup, stellt sein erstes offenes KI-Modell vor

Thinking Machines Lab, ein Startup, das von der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati gegründet wurde, hat sein erstes privates KI-Modell, die Inkling-Plattform, öffentlich angekündigt. Im Gegensatz zu geschlossenen Systemen von Giganten wie OpenAI, Anthropic oder Google ist Inkling ein Open-Weight-Modell. Dies ermöglicht es externen Entwicklern und Unternehmen, das Modell direkt herunterzuladen und an ihre spezifischen Bedürfnisse anzupassen. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .
Das Inkling-Modell basiert auf einer "Mixture-of-Experts"-Architektur und verfügt über insgesamt 975 Milliarden Parameter. Um die Systemeffizienz zu steigern und Kosten zu senken, wird jedoch für jede spezifische Aufgabe nur ein Teil dieser Parameter – etwa 41 Milliarden – aktiviert. Das Modell wurde mit 45 Billionen Token an Text-, Bild-, Audio- und Videodaten trainiert und besitzt natürliche Analysefähigkeiten in allen vier Modalitäten.
Flexibilität und einzigartige Fähigkeiten
In der aktuellen Phase kann Inkling nur textbasierte Ergebnisse liefern, einschließlich Programmcode und strukturierter Daten. Thinking Machines Lab vermarktet dieses Modell nicht als "fertiges Produkt", sondern als "Ausgangspunkt", an dem Unternehmen weiterarbeiten können. Die Kernphilosophie des Unternehmens ist, dass KI-Systeme, die auf die spezifischen Anforderungen einer Organisation zugeschnitten sind, eine höhere Effizienz bieten als "Einheitsmodelle", die von zentralisierten Laboren bereitgestellt werden.Eine der einzigartigen Funktionen des Inkling-Modells ist, dass der Benutzer den "Denkaufwand" (thinking effort) selbst anpassen kann. Wenn Geschwindigkeit entscheidend ist, kann der Benutzer den tiefen Denkprozess des Modells reduzieren oder ihn bei komplexen Aufgaben erhöhen, um die Genauigkeit zu verbessern. Zudem besitzt das Modell die Eigenschaft, seine Unsicherheit offen auszudrücken, anstatt in unklaren Situationen zu raten.
Marktwettbewerb und strategische Bedeutung
Laut ixbt.com behauptet Thinking Machines nicht, dass sein Produkt das leistungsstärkste Modell auf dem Markt ist. Unternehmensvertreter geben offen zu, dass Inkling nicht das leistungsfähigste heute verfügbare Modell ist, und konzentrieren sich stattdessen auf seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit. In Programmiertests erzielte Inkling beispielsweise die gleichen Ergebnisse wie das Nemotron 3 Ultra-Modell von NVIDIA, verbrauchte dabei jedoch dreimal weniger Ressourcen.Dieser Ansatz deckt sich mit den Ansichten von Microsoft-CEO Satya Nadella. Nadella betonte kürzlich, dass Unternehmen, die geschlossene KI-Modelle nutzen, effektiv "doppelt zahlen": erstens für das Abonnement und zweitens durch die Weitergabe ihrer vertraulichen Geschäftsdaten zur Verbesserung des Modells. Offene Modelle wie Inkling ermöglichen es Unternehmen, die volle Kontrolle über ihre Daten zu behalten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Team um Mira Murati nicht mit Allzweck-Chatbots wie ChatGPT, Claude oder Gemini konkurriert, sondern auf das professionelle und unternehmerische Segment abzielt. Dies könnte auch für große Organisationen und Softwareentwickler in Usbekistan von Interesse sein, da Inkling als solides Fundament für die Erstellung lokalisierter und aufgabenspezifischer privater Modelle dient.

















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