Innovation im Edtech-Bereich: Startup Imagi lehrt Schüler das Programmieren mit KI

Innovation im Edtech-Bereich: Startup Imagi lehrt Schüler das Programmieren mit KI

Das im Bereich Bildungstechnologie (Edtech) tätige Startup Imagi hat 4,5 Millionen Dollar an Investitionen eingeworben, um sein Projekt zur Vermittlung von Programmierung mittels Künstlicher Intelligenz für Schüler auszubauen. Dieses Projekt hilft Schülern, nicht nur das traditionelle Programmieren, sondern auch den modernen „Vibe Coding“-Stil zu erlernen. Laut TechCrunch nahmen Brighteye Ventures, Day One Capital und der bekannte Künstler Will.i.am an der Investitionsrunde teil. Dies berichtet berichtet darüber.

Imagi wurde 2018 von Dora Palfi und Beatrice Ionascu gegründet und bietet Lehrpläne sowie Werkzeuge für Programmierung und Computerkompetenz für Schüler und Lehrer an. Seit letztem Jahr hat die Plattform ihren Fokus um KI-Kompetenz erweitert. Dies ermöglicht es Schülern, sich nicht nur als Nutzer, sondern als Schöpfer von Technologien zu entwickeln.

Eine der wichtigsten Neuerungen des Unternehmens ist ein in Zusammenarbeit mit der Plattform Lovable entwickeltes Tool. Dieses Werkzeug unterstützt Lehrer bei der Erstellung von Unterrichtsplänen und ermöglicht es Schülern, in einer sicheren Umgebung zu „vibe coden“ (Programme durch Befehle in natürlicher Sprache erstellen). Bemerkenswert ist, dass OpenAI ein Guthaben von 1 Million Dollar zur Unterstützung dieses Projekts bereitgestellt hat, wodurch Schulen das Imagi x Lovable-Tool kostenlos nutzen können.

Sichere Bildung und praktische Ergebnisse

Dora Palfi betont, dass Sicherheit bei der Einführung von KI in das Schulsystem oberste Priorität hat. Jede Anfrage und Antwort auf der Plattform wird gefiltert und geprüft, bevor sie die Schüler erreicht. Zudem entspricht das Projekt vollständig den Datenschutzbestimmungen wie COPPA, FERPA und der DSGVO der EU, was bedeutet, dass persönliche Daten der Schüler nicht gespeichert oder zum Training von KI-Modellen verwendet werden.

Bisher wurden im Rahmen dieser Partnerschaft mehrere interessante Projekte umgesetzt:

  • Ein Lehrer erstellte eine App, die seinen Lehrplan für Schüler in der Klasse übersetzt, die 15 verschiedene Sprachen sprechen;
  • Ein Schüler baute eigenständig eine Website, um für seinen Rasenmäher-Service zu werben und Online-Bestellungen entgegenzunehmen;
  • Kreative Projekte wie eine App für eine digitale Garderobe wurden erfolgreich gestartet.
Die Führung von Imagi ist der Ansicht, dass man KI nicht verbieten, sondern den richtigen Umgang damit lehren sollte. In einer Zeit, in der die meisten Kinder bereits KI nutzen, besteht die Aufgabe der Schule darin, sie von passiven Konsumenten zu aktiven Schöpfern zu machen. Dies ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Schüler auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt.

Heute erreicht die Imagi-Plattform über 700.000 Schüler in 140 Ländern. Das neu eingeworbene Kapital wird in die weitere Expansion der Plattform, das Hinzufügen neuer Funktionen und die Einführung eines neuen Produkts im nächsten Monat fließen. Für Länder mit wachsendem Fokus auf digitale Bildung, wie Usbekistan, können solche internationalen Erfahrungen als Modell für die sichere Integration von KI in den Lehrplan dienen.

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