9-Dollar-NFC-Schlüssel vorgestellt, um Social Media zu entkommen

9-Dollar-NFC-Schlüssel vorgestellt, um Social Media zu entkommen

Versuche, die Bildschirmzeit auf Smartphones zu begrenzen, scheitern oft, weil sie rein auf der Willenskraft des Menschen beruhen. Es ist sehr einfach, gewohnte Apps und Benachrichtigungen einfach zu ignorieren, was die Nutzer wieder in den Strudel des endlosen Scrollens zieht. Laut Ixbt.com wurde ein neues Gerät namens Autonomous Key entwickelt, das genau dieses Problem lösen soll. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet. berichtet.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Software-Beschränkungen bietet dieses neue Gadget einen völlig physischen Ansatz. Es besteht aus einem NFC-Schlüssel, der mit einer speziellen Begleit-App funktioniert und ablenkende Apps sperrt. Um die Sperre zu umgehen, reicht nun kein einfacher Tastendruck auf dem Bildschirm mehr aus — um den Zugriff auf gewünschte Apps wiederherzustellen, muss das Telefon physisch mit dem Schlüssel gescannt werden.

Physische Barriere und ihre Vorteile

Jede Öffnungssitzung kann maximal 60 Minuten dauern, danach sperren sich die Apps automatisch wieder. Genau diese physische Anforderung macht die Idee attraktiv, da der Nutzer den NFC-Schlüssel in einem anderen Raum, im Büro oder im Fitnessstudio liegen lassen kann, statt auf Selbstbeherrschung zu vertrauen. Dies verwandelt den unbewussten Impuls, Instagram oder TikTok zu öffnen, in eine bewusste Entscheidung, die zusätzlichen Aufwand erfordert.

Das Gerät kostet nur 9 Dollar und ist damit deutlich günstiger als alternative Konkurrenten wie Block (29 Dollar), Unpluq (26.50 Dollar) und Brick (59 Dollar). Obwohl Brick erweiterte Funktionen wie den Ruhemodus und das Blockieren von In-App-Käufen bietet, liefert der Autonomous Key die Kernfunktionalität zu einem sehr günstigen Preis.

Technische Möglichkeiten und KI-Analyse

Das etwa drei Zoll lange kompakte Gerät unterstützt Smartphones mit Android 8.0 und neuer sowie iPhones mit iOS 15 und neuer. Zudem liefert seine App mithilfe von KI analytische Daten:

  • Verfolgt, wie oft ablenkende Apps geöffnet werden
  • Zeichnet auf, wie lange sie geöffnet bleiben

  • Ermittelt die Zeiten, zu denen der Nutzer das Telefon am häufigsten in die Hand nimmt
Interessanterweise fasst die KI Gewohnheiten auf eine humorvolle und sarkastische Weise zusammen. Wenn ein Nutzer beispielsweise Apps sofort wieder öffnet, nachdem sie gesperrt wurden, könnte das System darauf hinweisen, dass der Schlüssel nicht weit genug weggelegt wurde, und vorschlagen, ihn an einem unbequemeren Ort zu verstecken. Im Gegensatz zu vielen anderen App-Blockern sind zudem keine Abonnements oder Premium-Stufen erforderlich, um zusätzliche Funktionen freizuschalten.

Ein einzelner Schlüssel kann mit mehreren Telefonen gekoppelt werden, was ihn zu einer praktischen Wahl für Personen mit mehreren Geräten oder Familien macht. Tests haben jedoch gezeigt, dass das NFC-Scannen manchmal mehrere Versuche erforderte. Daher wird nicht empfohlen, damit wichtige Apps wie Nachrichten oder E-Mails zu sperren, die den Tag über häufig benötigt werden.

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