Lightspeed stellt über Instagram eine neue Mitarbeiterin ein

Lightspeed stellt über Instagram eine neue Mitarbeiterin ein

Eine private Instagram-Nachricht der bekannten Technologie-Content-Creatorin und Investorin Kler Zu führte dazu, dass sie beim großen Lightspeed-Venture-Capital-Fonds eingestellt wurde. Dieser ungewöhnliche Einstellungsprozess wurde zu einem eindrucksvollen Beispiel dafür, wie moderne Investoren und Venture-Firmen mit ihrem Publikum kommunizieren. Darüber berichtet Techcrunch.com .

Laut ixbt.com hat Kler Zu mehr als 100.000 Follower auf TikTok und über 250.000 auf Instagram. Dort erklärt sie die wichtigsten Technologietrends in einfacher und verständlicher Sprache. Ihr Wechsel zu Lightspeed erregte öffentliche Aufmerksamkeit und löste eine Diskussion über neue Ansätze im Venture-Capital-Markt aus.

Kontakt zur nächsten Generation von Investoren über soziale Medien

Zu zufolge möchten viele Menschen an den Technologien der Zukunft teilhaben und interessieren sich für Technologie, doch die Fakten werden ihnen nicht verständlich vermittelt. Sie sieht ihre wichtigste Aufgabe darin, diese Informationen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Anders als traditionelle Venture-Capital-Akteure fungiert Zu über soziale Medien als direkte Brücke zwischen Technikinteressierten und künftigen Startup-Gründern.

Laut Josh Machiz, Marketingdirektor von Lightspeed und Co-Host des Unternehmenspodcasts, verliert der traditionelle Journalismus in der modernen Medienwelt zunehmend an Bedeutung. Massenentlassungen und die Konzentration der Medien haben es Startups erschwert, ihre Geschichten in die Welt zu tragen. Deshalb bauen große Fonds eigene Medienimperien auf und helfen ihren Portfoliounternehmen dabei, ihre Ideen zu präsentieren.

Echtzeit-Einblicke und Feedback von Nutzern

Die Aktivität in sozialen Medien ermöglicht Lightspeed nicht nur, potenzielle Gründer zu finden, sondern auch in Echtzeit Feedback zu neuen Technologien und Investitionen zu erhalten. Während beispielsweise im Silicon Valley eine starke Begeisterung für Investitionen in AI-Startups herrschte, sprach Zu online über dieses Thema und stellte fest, dass Mitglieder der Gen Z AI nicht besonders positiv gegenüberstehen.

Dieses direkte und offene Feedback half dem Team, besser zu verstehen, wie Menschen Technologie nutzen und welche Narrative Anklang finden. Zu zufolge sind solche Gespräche oft äußerst wertvoll und eine aufschlussreiche Lernerfahrung.

Machiz und Zu überlegen derzeit, welche weiteren Projekte sie künftig umsetzen könnten. Ihr wichtigstes Ziel ist es, einen vertrauenswürdigen Ort zu schaffen, an dem künftige Gründer erste Einblicke in die Venture-Welt und ihr Ökosystem erhalten.

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