Atommash startet Roboter zur Qualitätsprüfung von Kernkraftwerksausrüstung

Das zum staatlichen Konzern Rosatom gehörende Werk Atommash hat eine neue Roboteranlage zur Ultraschallprüfung der Schweißnahtqualität in Betrieb genommen. Laut ixbt.com scannt das Gerät in zwei verschiedenen Modi und bestimmt Art und Koordinaten von Fehlern mit hoher Genauigkeit. Wie ixbt.com berichtet wird dies bestätigt.
Nach Angaben von Rosatom-Vertretern kann der neue Roboter Ultraschallprüfungen an Produkten mit komplexer Geometrie, etwa Kernreaktoren und Dampferzeugern, 30 Prozent schneller durchführen als ein Mensch. Derzeit sind im Unternehmen zwei Roboteranlagen erfolgreich im Einsatz, die die zerstörungsfreie Prüfung sicherheitsrelevanter Ausrüstung für Kernkraftwerke gewährleisten.
Steigerung der Produktionseffizienz und Kostensenkung
Neben den bereits erzielten Fortschritten ermöglicht die eingeführte innovative Technologie den vollständigen Verzicht auf manuelle Arbeit im Produktionsprozess. Insbesondere konnten durch die Automatisierung von Scans an schwer zugänglichen Stellen Verbrauchsmaterialien eingespart werden.Experten des Konzerns betonen, dass sich die Technologie durch ihre hohe Wirtschaftlichkeit, Geschwindigkeit und Qualitätsstandards auszeichnet. Rosatom erklärte, nun bereit zu sein, diese Erfahrungen aktiv auf andere Branchen zu übertragen und einen neuen Industriestandard anzubieten.
Lieferung von Ausrüstung für die Kernenergie
Statistischen Angaben zufolge hat Atommash seit 2023 insgesamt neun Kernreaktoren und 35 Dampferzeuger für neue Kernkraftwerksblöcke in Russland und im Ausland hergestellt.Der Auftragsbestand des Werks umfasst derzeit weitere Großaufträge, deren Umsetzung zügig voranschreitet. So werden aktuell zwei Reaktordruckbehälter der neuesten Generation vom Typ 3+ sowie 12 Dampferzeuger für die derzeit in Ägypten errichteten Blöcke des Kernkraftwerks El-Dabaa gefertigt.

















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