Microsoft erhöht die Preise für Windows-Lizenzen drastisch

Der weltweit bekannte Microsoft-Konzern hat einen weiteren wichtigen Schritt mit Auswirkungen auf den PC-Markt unternommen und die Preise für Lizenzen des Windows-Betriebssystems um einen deutlich höheren Prozentsatz als üblich angehoben. Diese Änderung wird sich in naher Zukunft zwangsläufig auf die Preise von Fertig-PCs und Laptops weltweit auswirken. Dies berichtet Ixbt.com.
Nach Angaben der Publikation UDN hat der Technologiekonzern die Lizenzgebühren für Windows für OEM-Hersteller bislang jedes Jahr in einem bestimmten Umfang erhöht. Anders als bei der üblichen Praxis weicht die aktuelle Preispolitik jedoch von einer gewöhnlichen Indexierung um einige Prozentpunkte ab: Die Preise wurden auf einmal um 7–10% erhöht. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Inflation auf dem Markt wird dies als deutlicher Sprung bewertet.
Die Preiskette auf dem Computermarkt
Eine der ersten Meldungen über die Preiserhöhung veröffentlichte Framework, ein Hersteller modularer Laptops, in seinem Blog. Nach Angaben des Herstellers umfasst der Endpreis der Geräte der neuen Generation Framework Laptop 13 Pro mehrere Faktoren, die zu einer Verteuerung führen.Dazu gehören die kürzlich erwartete Preissteigerung bei Intel Core Ultra Series 3 Prozessoren, höhere Kosten für RAM und Speicher sowie vor allem der gestiegene Preis für die Lizenz des Microsoft-Betriebssystems. Infolgedessen steigen auch die Gesamtkosten der verbauten Komponenten.
Folgen für Verbraucher
Experten zufolge wird der Anstieg der Lizenzpreise zu einem weiteren Faktor für steigende Preise auf dem PC-Markt. Während Hardwarekomponenten zuletzt bereits teurer geworden sind, werden höhere Softwarepreise die Käufer noch stärker belasten.Insbesondere die Preise für Laptops und Fertig-PCs im Budget- und Mittelklassebereich dürften steigen. Dies wird den Kauf von Technik für Verbraucher letztlich erschweren und sich eindeutig auf die Dynamik des gesamten Marktes auswirken.
















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