Eine leistungsstarke Radeon RX 9070 XT wurde mit dem kompakten Steam-Machine-Computer verbunden

Valves kompakter Steam-Machine-Computer kann normalerweise nicht mit hoher Leistung glänzen, doch Nutzer finden Wege, ihn grundlegend umzubauen. Laut ixbt.com hat ein Reddit-Nutzer namens Large_Customer_3840 das Gerät deutlich aufgerüstet und in eine echte Gaming-Maschine verwandelt. Das wichtigste Upgrade war ein modernes AMD-Flaggschiff: Eine dedizierte Radeon RX 9070 XT wurde mit dem System verbunden. Dies berichtet Ixbt.com.
Diese Grafikkarte ist der Lösung im ursprünglichen Gerät um ein Vielfaches überlegen und zählt zu den leistungsstärksten Lösungen der aktuellen Generation. Eine derart große Platine passt natürlich nicht in das kompakte Gehäuse, weshalb die Grafikkarte über eine externe Dockingstation per Oculink-Schnittstelle angeschlossen wurde. Der Steam Machine fehlen allerdings sowohl ein Oculink-Anschluss als auch eine einfache Möglichkeit, einen solchen Anschluss nach außen zu führen.
Methode zur Systemmodifikation
Das Gerät verfügt jedoch über einen internen SSD-Steckplatz mit PCIe-4.0-Schnittstelle. Durch den Einbau eines NVMe-to-Oculink-Adapters ließ sich der benötigte Anschluss herstellen. Da der Computer nur über einen einzigen Speichersteckplatz verfügt, nimmt diese Lösung dem System die Möglichkeit, auf herkömmliche Weise mit einer SSD ausgestattet zu werden. Zur Behebung dieses Problems musste der Autor Flash-Speicher über USB-C und einen zusätzlichen Adapter anschließen.Obwohl dieser Prozess technisch nicht besonders kompliziert ist, verwandelt er den kleinen Computer in ein großes, auf dem Schreibtisch verteiltes System. Denn die Grafikkarte selbst benötigt eine separate Stromversorgung. Am Ende standen auf dem Schreibtisch des Nutzers eine eigenständige Steam Machine sowie eine Dockingstation aus Grafikkarte und Netzteil. Erste Tests zeigten, dass Crimson Desert mehr als 100 k/s erreichte.
Software und weitere Experimente
Interessanterweise war keine spezielle Anpassung des Betriebssystems SteamOS erforderlich – das System erkannte die Grafikkarte sofort und aktivierte sie als primäre GPU. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die Radeon RX 9070 XT in dieser Konfiguration möglicherweise nicht mit voller Leistung arbeitet, da das Leistungslimit des Steam-Machine-Prozessors stark beschränkt ist. Daher könnte der Bau eines Mini-PCs mit ähnlichen Eigenschaften deutlich praktischer sein.Bemerkenswert ist außerdem, dass ein weiterer Nutzer namens techmagnet für seinen Steam-Machine-Computer einen maßgefertigten Wasserkühlungsblock (Waterblock) entwickelt hat. Dadurch ließ sich die Temperatur unter Last um 20-30 Grad senken, auch wenn ein vollständiges Overclocking des Geräts weiterhin nicht möglich ist. Solche Experimente zeigen jedoch das große Interesse der Spieler.
















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