Apple, Samsung und Google Geräte könnten in den USA verboten werden

Apple, Samsung und Google Geräte könnten in den USA verboten werden

Die US-Handelskommission (USITC) hat eine umfassende Untersuchung gegen die führenden Technologiegiganten Apple, Samsung und Google eingeleitet. Laut ixbt.com basiert dies auf Vorwürfen, dass diese Konzerne Patente im Bereich Audiotechnologie verletzt haben. Sollten sich die Anschuldigungen bestätigen, könnte der Import bestimmter Geräte dieser Marken in den amerikanischen Markt untersagt werden. Dies berichtet Ixbt.com .

Auslöser des Rechtsstreits ist eine Beschwerde des US-Unternehmens BoomCloud 360. Der Kläger behauptet, dass die Beklagten in bestimmten elektronischen Geräten, die sie importieren und verkaufen, patentierte Technologien zur Tonverarbeitung ohne entsprechende Lizenz nutzen. Die Beschwerde wurde ursprünglich am 14. August dieses Jahres eingereicht und am 31. desselben Monats um zusätzliche Informationen ergänzt.

Details zur Untersuchung und geforderte Maßnahmen

An der von der USITC eröffneten Untersuchung mit der Nummer 337-TA-1521 sind drei Hauptbeklagte beteiligt: Apple, Samsung Electronics (einschließlich der amerikanischen Niederlassung) sowie Google. BoomCloud 360 fordert die Kommission auf, eine Limited Exclusion Order zu erlassen. Sollte die Patentverletzung bestätigt werden, könnte eine solche Maßnahme den Import bestimmter Produkte der betroffenen Unternehmen in die USA vollständig stoppen.

Darüber hinaus fordert der Kläger nicht nur Importbeschränkungen, sondern auch strikte Anweisungen zur Einstellung bestimmter Verkaufsoperationen und anderer kommerzieller Aktivitäten auf dem US-Markt. Dies könnte die Position dieser Tech-Giganten auf dem amerikanischen Verbrauchermarkt erheblich beeinträchtigen.

Rechtliche Verfahren und nächste Schritte

Der Fall wird einem der Verwaltungsrichter der USITC zur Prüfung übergeben. Der Richter wird alle Beweise gründlich untersuchen und eine vorläufige Entscheidung darüber treffen, ob gegen Abschnitt 337 des US-Tarifgesetzes von 1930 verstoßen wurde. Diese Entscheidung kann anschließend von der Kommission selbst überprüft werden.

Gemäß den offiziellen Verfahren muss die USITC innerhalb von 45 Tagen nach Beginn der Untersuchung einen Termin für deren Abschluss festlegen. Die Behörde hat erklärt, dass sie beabsichtigt, so schnell wie möglich eine endgültige Entscheidung zu treffen. Sollte ein Verstoß festgestellt und den Forderungen stattgegeben werden, treten die Beschränkungen nach Erlass der entsprechenden Anordnung in Kraft.

Sofern der US-Handelsbeauftragte die Entscheidung nicht aus politischen Gründen ablehnt, werden diese Maßnahmen innerhalb von 60 Tagen endgültig und bindend. Bisher wurde nicht bekannt gegeben, welche spezifischen Modelle von Apple, Samsung und Google von diesen Beschränkungen betroffen sein könnten.

Kommentare 0

Ähnliche Nachrichten