Airbus baut 100-Millionen-Euro-Supercomputer für neues Flugzeugdesign

Der europäische Luftfahrtriese Airbus hat eine neue verteilte Supercomputer-Infrastruktur in Frankreich und Deutschland in Betrieb genommen. Das Projekt, das im Rahmen eines fünfjährigen Vertrags über 100 Millionen Euro mit dem Anbieter Bull realisiert wurde, hat die Rechenleistung des Unternehmens verdreifacht. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Das System basiert auf der modularen Architektur BullSequana XH3000 und umfasst CPUs und GPUs von AMD und NVIDIA. Das Datenspeichersystem basiert auf der IBM Spectrum Scale-Technologie, während die Hochgeschwindigkeitsvernetzung durch die NVIDIA InfiniBand NDR-Architektur mit einer Bandbreite von 400 Gbit/s pro Port bereitgestellt wird.
Obwohl die Hardware physisch in Toulouse und Hamburg steht, arbeitet sie als ein einziger virtueller Cluster unter der Steuerung eines einheitlichen Aufgabenplaners. Airbus nutzt diese Kapazitäten, um „digitale Zwillinge“ von zivilen Flugzeugen und Hubschraubern zu erstellen, komplexe aerodynamische Berechnungen durchzuführen und akustische Tests von Rümpfen vorzunehmen.
Das Projekt zeichnet sich zudem durch hohe Energieeffizienz aus. Durch ein spezielles Flüssigkeitskühlsystem wird die Abwärme der Server zur Beheizung von Airbus-Verwaltungsgebäuden genutzt, was die ökologische Nachhaltigkeit des technologischen Prozesses sicherstellt.
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