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Wie sich Samarkand bis 2045 verändern wird: Neue Straßen und Parks

Die ewige Stadt Samarkand wird in den kommenden Jahren ein neues Gesicht erhalten. Ein von der Regierung entwickelter Entwurf sieht eine umfassende Entwicklung der alten Stadt, die Modernisierung ihrer Infrastruktur nach zeitgemäßen Standards und die Regulierung aller Baumaßnahmen auf Basis eines einheitlichen Masterplans vor. Von nun an wird jedes neue Bauwerk nur noch auf der Grundlage eines gründlich ausgearbeiteten Masterplans und detaillierter Raumordnungspläne errichtet.

Die Stadtgebiete werden in drei wichtige Zonen unterteilt

Gemäß dem neuen strategischen Dokument werden die Flächen Samarkands in drei Arten von Funktionszonen unterteilt:

  • Schutzzone: Hier stehen kulturelle Erbestätten und einzigartige Grünflächen, die über Jahrhunderte bewahrt wurden, unter besonderem Schutz. Neubauten, die das historische Erscheinungsbild beeinträchtigen, werden streng begrenzt.

  • Rekonstruktionszone: Es werden Arbeiten zur Instandsetzung bestehender Gebäude und deren Anpassung an städtebauliche Anforderungen durchgeführt.

  • Renovierungszone: Anstelle von Gebäuden, die moralisch veraltet sind und den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechen, werden moderne Komplexe mit allen Annehmlichkeiten errichtet.

Revolutionäre Veränderungen im Verkehrssystem

Bis 2045 soll Samarkand eine der verkehrsgünstigsten Städte werden. Dem Plan zufolge:

  • Neue Straßen: Zusätzliche 837 Kilometer neue Straßennetze werden in der Stadt gebaut.

  • Erweiterung: Bestehende 160 Kilometer an Straßen werden ausgebaut, um die Kapazität zu erhöhen.

  • Straßenbahnverkehr: Zur Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs werden neue Straßenbahnlinien eingerichtet.

  • Öffentlicher Nahverkehr: Es werden alle Voraussetzungen geschaffen, damit mindestens 60 Prozent der Stadtbewohner auf private Autos verzichten und den bequemen öffentlichen Nahverkehr nutzen können.

Ökologie: Ein Schritt in Richtung grüne Stadt

Auch die Luft und die Natur Samarkands werden besonders berücksichtigt. Im Rahmen des Masterplans werden innerhalb der Stadt weitere 11 Tausend Hektar Grünflächen angelegt. Um die Stadt herum wird ein 18 Tausend Hektar großer riesiger "Grüngürtel" geschaffen. Dadurch wird sich die Grünfläche pro Kopf von derzeit 5 Quadratmetern auf 10 Quadratmeter verdoppeln.

Zudem werden alle Veränderungen im historischen Zentrum von Samarkand, das zum UNESCO-Welterbe gehört, in Absprache mit internationalen Experten durchgeführt, um den Geist der alten Stadt zu bewahren. Diese Reformen werden zweifellos unvergessliche Eindrücke bieten – nicht nur für die Einwohner Samarkands, sondern auch für Touristen aus aller Welt.

Wie stark wird sich Ihrer Meinung nach der Ausbau der Straßenbahnnetze in Samarkand auf die Verringerung der Verkehrsüberlastung in der Stadt auswirken?

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