Ehering führt fast zum Verlust eines Fingers

Ehering führt fast zum Verlust eines Fingers

Ärzte des Zentrums für Hand-Mikrochirurgie am Jeramischanzew-Klinikum in Moskau konnten den Finger einer Frau retten, die durch ihren Ehering eine schwere Verletzung erlitten hatte. Dies teilte der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der Hauptstadt mit.

Wie sich herausstellte, blieb die Frau bei Gartenarbeiten an einem hervorstehenden Teil einer Mauer mit ihrem Ehering hängen. Als sie ihre Hand ruckartig zurückzog, übte der Ring einen starken Druck auf den Finger aus, was dazu führte, dass ihr Ringfinger fast vollständig abgetrennt wurde.

Der Mikrochirurg Alexander Suchinin betonte, dass bei solch schweren Verletzungen die schnellstmögliche Wiederherstellung der Durchblutung entscheidend sei. Während einer komplexen Operation gelang es den Ärzten, Knochen, Sehnen, Nerven, Blutgefäße und Weichteile erfolgreich zu rekonstruieren.

Derzeit absolviert die Frau einen Rehabilitationskurs, um die volle Funktion des Fingers wiederherzustellen.

Georgi Nasarjan, Leiter des Zentrums für Hand-Mikrochirurgie, empfahl, Ringe und anderen Schmuck bei Arbeiten mit hohem Verletzungsrisiko, wie etwa bei der Gartenarbeit oder auf Baustellen, abzulegen, um solche Unfälle zu vermeiden. Seinen Worten nach rutscht der Ring in solchen Situationen nicht vom Finger ab, sondern zieht das Weichgewebe mit, was zu sehr schweren Verletzungen führen kann.

Eine menschliche Hand mit geschwollenen Fingern vor blauem Hintergrund.
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