UN: 26 Millionen Menschen in Zentralasien leiden unter Dürre

In Zentralasien breitet sich die Dürre weiter aus, und über 26 Millionen Menschen spüren ihre Folgen. Nach Angaben der UN sind mehr als 152 Millionen Hektar Land in der Region von Dürre betroffen. Mindestens ein Fünftel der Fläche ist degradiert.
Das Problem beschränkt sich nicht nur auf die Natur. Wasserknappheit mindert Ernteerträge, erhöht die Kosten für die Viehzucht und beeinträchtigt das Einkommen der ländlichen Bevölkerung. Der Rückgang der Bodenfruchtbarkeit könnte zudem die Nahrungsmittelproduktion einschränken.
Fragen zur Verbesserung von Bewässerungssystemen, zur Wiederherstellung geschädigter Böden und zur Anpassung an den Klimawandel wurden auf der Versammlung der Globalen Umweltfazilität in Samarkand diskutiert. Bei dem Treffen Zentralasien wurden neue Umweltprojekte für die Staaten vorgestellt.
Die UN in Usbekistan richtete auch Aufmerksamkeit auf das Programm "Yashil Makon" (Grüner Raum). Diese Initiative sieht das Pflanzen von Bäumen, die Ausweitung grüner Flächen und die Verbesserung der Umweltbedingungen vor.


















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