Todesopfer nach schwerem Erdbeben in Japan steigen auf 13

Todesopfer nach schwerem Erdbeben in Japan steigen auf 13

Die Zahl der Todesopfer durch das schwere Erdbeben der Stärke 7,1, das sich am 28. Juli in der japanischen Präfektur Kumamoto ereignete, ist auf 13 gestiegen. Dies gab Premierministerin Sanae Takaichi bekannt.

Nach Angaben der Premierministerin lag die Zahl der Opfer um 08:30 Uhr Ortszeit bei 13. Sie betonte, dass derzeit alle Kräfte und Mittel für Rettungsmaßnahmen mobilisiert seien.

Rettungsfahrzeuge haben sich vor dem zerstörten Einkaufszentrum versammelt.

„Es gibt immer noch Menschen unter den Trümmern, die vielleicht am Leben sind. Das ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Es werden alle Maßnahmen ergriffen, um so viele Menschen wie möglich zu finden und an einen sicheren Ort zu bringen“, sagte Takaichi.

Die Premierministerin sprach zudem den Familien der Verstorbenen und den Betroffenen ihr Beileid aus.

Infolge der Naturkatastrophe in der Stadt Kashima Aeon Mall stürzte das zweite Stockwerk des Einkaufszentrums ein. Einige Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Gebäude befanden, wurden unter den Trümmern eingeschlossen. Ersten Angaben zufolge wurde während des Erdbebens ein Gasaustritt beobachtet, der möglicherweise eine Explosion verursacht hat.

Auch die japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte wurden zu den Such- und Rettungsarbeiten hinzugezogen. Die Rettungskräfte setzen die Suche nach Vermissten und die Evakuierung der Verletzten fort.

Das Epizentrum des Erdbebens liegt etwa 900 Kilometer südwestlich von Tokio. Berichten lokaler Medien zufolge wurden etwa 40 Verletzte in das Krankenhaus in Yatsushiro gebracht. Fast 50 weitere Opfer wurden in medizinische Einrichtungen in Kumamoto gebracht.

Die Naturkatastrophe hat auch die Verkehrsinfrastruktur beeinträchtigt. Die Landebahn des Flughafens Aso Kumamoto wurde vorübergehend geschlossen, und es ist derzeit nicht bekannt, wann sie wieder den Betrieb aufnimmt.

Hiroki Shimoda, ein Vertreter der Stadtverwaltung von Mifune, sagte, das Beben habe ihn an das verheerende Kumamoto-Erdbeben vor zehn Jahren erinnert.

„Sobald ich das Beben spürte, kamen mir diese schrecklichen Tage in den Sinn. Als ich sah, wie die Dächer einiger umliegender Häuser einstürzten, hatte ich große Angst“, sagte er.

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