Telegram-Gründer Pawel Durow zur internationalen Fahndung ausgeschrieben

Telegram-Gründer Pawel Durow zur internationalen Fahndung ausgeschrieben

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands hat ein Strafverfahren gegen den Telegram-Messenger-Gründer Pawel Durow eingeleitet und ihn auf die internationale Fahndungsliste gesetzt. Berichten von RIA Novosti und anderen Quellen zufolge wird dem Unternehmer Beihilfe zum Terrorismus vorgeworfen, und diese Entscheidung hat bei der globalen IT-Community sowie den Messenger-Nutzern für große Besorgnis gesorgt, berichtet Ixbt.com. berichtet .

Nach Angaben des FSB wurde gegen Pawel Durow gemäß Teil 1.1 des Artikels 205.1 des Strafgesetzbuches der Russländischen Föderation offiziell Anklage erhoben. Dieser Artikel umfasst Verbrechen im Zusammenhang mit der Unterstützung terroristischer Aktivitäten und bildete die Grundlage für drastische Maßnahmen auf Ermittlungsebene.

Behauptungen der Behörde und Sicherheitsfragen

Der russische Geheimdienst erklärte, die Telegram-Administration sei Forderungen zur Löschung von Kanälen, Chats und Bots nicht nachgekommen, die bei der Vorbereitung von Sabotage- und Terrorakten im Land sowie bei der Organisation von Cyberbetrug genutzt wurden. Vertreter der Behörde behaupten, diese Umstände hätten zu Menschenopfern und milliardenschweren Sachschäden geführt.

Telegram, heute eine der größten und beliebtesten Plattformen der Welt, wurde 2013 von Pawel Durow ins Leben gerufen. Mittlerweile übersteigt die monatliche aktive Nutzerschaft des Messengers eine Milliarde, was ihn für Millionen von Menschen zur primären Kommunikations- und Informationsquelle macht.

Reaktion des Messengers und seiner Führung

Es wurde bekannt gegeben, dass weder Pawel Durow noch offizielle Vertreter der Telegram-Plattform zum Zeitpunkt der Bekanntgabe dieser internationalen Fahndung und des Strafverfahrens einen öffentlichen Kommentar zu dieser Entscheidung der russischen Behörden abgegeben haben. Das Informationsumfeld um die Situation bleibt angespannt.

Zur Erinnerung: Telegram war zuvor bereits in große Kontroversen über Forderungen verschiedener Regierungen bezüglich Sicherheit und Datenbereitstellung geraten. Experten verfolgen jedoch aufmerksam, wie sich die aktuellen Anschuldigungen und der internationale Fahndungsprozess auf den künftigen Betrieb der Plattform und deren globalen Rechtsstatus auswirken werden.

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