Strafverfahren gegen 66-Jährigen eingeleitet, der dem Brautpaar bei einer Hochzeit gratulierte

In Kasachstan wurde ein 66-jähriger Mann, der dem Brautpaar bei einer Hochzeit gratuliert hatte, später von der Polizei festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht. Der Grund waren seine Äußerungen bei der Feier.
Berichten zufolge sagte der Mann, ein Verwandter der Brautfamilie, dass es bei Hochzeiten keine Musik geben dürfe, und beleidigte die Künstler. Außerdem betonte er, Männer und Frauen sollten nicht an einem Tisch sitzen.
Sein Auftritt löste auch in den sozialen Medien Diskussionen aus. Kasachische Behörden und die muslimische Religionsverwaltung des Landes erklärten, seine Äußerungen widersprächen den Grundsätzen eines säkularen Staates und islamischen Werten.
Nach Angaben der Polizei wurde gegen den 66-Jährigen wegen des Verdachts der Aufstachelung zu religiösem und sozialem Hass ein Strafverfahren eingeleitet.


















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