In den USA werden Atomuhren hergestellt, die in 30 Millionen Jahren nur um eine Sekunde abweichen

Die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) des US-Verteidigungsministeriums hat umfangreiche Mittel bereitgestellt, um die Produktion kompakter und hochpräziser Atomuhren auszuweiten. Laut ixbt.com erhielt IonQ einen zusätzlichen Auftrag über 28 Millionen US-Dollar, um die Serienproduktion optischer Atomuhren namens Evergreen-05 aufzunehmen. Dies berichtet Ixbt.com. berichtet dies.
Das Projekt wird im Rahmen des von DARPA initiierten Programms It's About Time umgesetzt. Ziel ist die Entwicklung autonomer, hochpräziser Synchronisationssysteme, die nicht von der Satellitennavigation abhängig sind. Solche Geräte sind für Radar- und Kommunikationssysteme in Umgebungen wichtig, in denen GPS-Signale nicht verfügbar sind oder absichtlich gestört werden.
Technische Möglichkeiten der Evergreen-05-Uhren
Der wichtigste Vorteil des neuen Geräts ist die Kombination aus außergewöhnlicher Präzision und kompakter Größe. Es passt in ein Gehäuse mit einem Volumen von nur fünf Litern – etwa so viel wie ein Schuhkarton. Zum Vergleich: Klassische optische Atomuhren für Laboratorien nehmen gewöhnlich ein ganzes Gerätegestell ein.Trotz seiner geringen Größe bietet das System eine Synchronisationsstabilität auf dem Niveau von 50 Femtosekunden pro Sekunde. Außerdem kann es zehn Tage lang eine Genauigkeit bis auf Nanosekunden bewahren, ohne auf eine externe Zeitquelle angewiesen zu sein. Laut IonQ entspricht diese Präzision einer Fehleransammlung von nur einer Sekunde über einen Zeitraum von etwa 30 Millionen Jahren.
Pläne zur Ausweitung der Produktion
Die Ingenieure haben das Zeitmessgerät für den Einsatz außerhalb des Labors vorbereitet. Seine Konstruktion ist für Landfahrzeuge, Schiffe und Luftplattformen ausgelegt. Zur Erfüllung des neuen Auftrags wird IonQ zusätzlich 15 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Produktion investieren.Die bereitgestellten Mittel fließen in den Bau spezialisierter Produktionsgebäude, den Kauf von Ausrüstung, den Aufbau einer Testinfrastruktur und die Einstellung neuer Mitarbeiter. Das Unternehmen plant, von einer begrenzten Fertigung zur vollständigen Serienproduktion solcher Systeme überzugehen.
Es wurde bekannt, dass die Evergreen-05-Technologie 2025 durch die Übernahme des Start-ups Vector Atomic zu IonQ gelangte. DARPA finanziert die Entwicklung dieser Uhren bereits seit 2019, und der neue Vertrag stellt einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu ihrer praktischen Nutzung dar.

















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