Thailands blutige Tragödie: Schüler tötete vor dem Amoklauf seine Großeltern

Neue Einzelheiten zu dem blutigen Vorfall in Thailand haben die Öffentlichkeit noch stärker erschüttert. Nach Angaben der Ermittler erschoss der Jugendliche, der den Amoklauf an der Schule verübte, zunächst seine Großeltern zu Hause, bevor er sich auf den Weg zur Schule machte.
Ausländische Medien berichteten, dass am 7. August in der Provinz Nonthaburi ein Angriff an der Debsirin-Nonthaburi Schule insgesamt sieben Menschen das Leben kostete. Fünf der Opfer starben auf dem Schulgelände, während die beiden anderen als Großeltern des Angreifers identifiziert wurden. Am Ende des Angriffs nahm sich auch der Jugendliche das Leben.
Die thailändische Polizei bewertet den Vorfall als einen der schwersten Massenmorde im Land seit 2022.
Nach ersten Erkenntnissen verwendete der Angreifer eine legal registrierte Schusswaffe seines Großvaters. Die Ermittlungen ergaben, dass er auf dem Schulgelände mindestens 26 Schüsse abgabund sich in der Waffe noch 34 Patronen befanden.

Infolge der Tragödie wurden 23 Menschen unterschiedlich schwer verletzt. Thailands Bildungsminister Prasert Jantararuangtong bestätigte, dass sich unter den Opfern auch Schüler befanden. Was den Jugendlichen zu einem derart grausamen Verbrechen veranlasste, wurde bislang nicht offiziell bekannt gegeben.
Die Schule, an der sich die Tragödie ereignete, die Debsirin-Nonthaburi Schule, gilt als eine der angesehensten Bildungseinrichtungen des Landes. Sie wurde 1885 auf Initiative des thailändischen Königs Chulalongkorn gegründet und brachte zahlreiche Diplomaten, Staatsmänner, Sportler und Premierminister hervor. Im Schuljahr 2025 besuchten sie etwa 3.100 Schüler und 147 Lehrkräfte .

















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