Eine scharfe Wende bei der UNO: 50 Staaten verurteilen Russland, doch 143 unterstützen es nicht

Eine scharfe Wende bei der UNO: 50 Staaten verurteilen Russland, doch 143 unterstützen es nicht

Bei den Vereinten Nationen fand eine weitere kompromisslose diplomatische Auseinandersetzung über den Krieg in der Ukraine statt. Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen verlas am Rednerpult der internationalen Organisation im Namen von 50 Staaten und der Delegation der Europäischen Union eine gemeinsame Erklärung, in der Russlands Vorgehen scharf verurteilt wurde.

Dennoch erhielt diese Resolution nicht die Unterstützung der Mehrheit der UN-Mitgliedstaaten: 143 Staatender Welt, darunter die Vereinigten Staaten enthielten sich ebenfalls einer Unterzeichnung des Dokuments und unterstützten es nicht.

Die Position von 50 Staaten: Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand

Zu den Unterzeichnern der gemeinsamen Erklärung gehörten das Vereinigte Königreich, Japan, Kanada, die Schweiz, Georgien sowie mehrere europäische Staaten, darunter Ungarn und die Slowakei:

  • Zentrale Forderung: In dem Dokument wurde Moskau aufgefordert, einem „vollständigen, sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand“ zuzustimmen;

  • Inhalt der Erklärung: Im Text der Resolution wurden Russlands militärische Handlungen als „rechtswidriger großangelegter Einmarsch“ bezeichnet.

Heftige Debatten bei den Vereinten Nationen

Innerhalb der internationalen Organisation verschärfen sich die gegenseitigen Vorwürfe der Parteien weiter:

  • Sorge des Generalsekretärs: Anfang August hatte UN-Generalsekretär António Guterres Angriffe ukrainischer Drohnen auf russische Gebiete verurteilt und seine große Sorge darüber geäußert, dass infolge dieser Schläge Zivilisten getötet und verletzt werden;

  • Russlands scharfe Reaktion: Laut EADaily kritisierte Russlands Ständiger Vertreter bei der UNO Wassili Nebensja bei einer Sitzung des Sicherheitsrats scharf die innere Lage in der Ukraine, die unter dem Einfluss westlicher Staaten entstanden sei.

Die Weigerung der USA, sich der Erklärung anzuschließen, und die neutrale Haltung von 143 Staaten zeigen, dass es in der internationalen Gemeinschaft keinen einheitlichen Standpunkt zu den Wegen zum Frieden gibt.

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