Sturmgewehr ist okay: Inspektionsvideo aus dem Jemen sorgt für Aufsehen

Sturmgewehr ist okay: Inspektionsvideo aus dem Jemen sorgt für Aufsehen

Ein verblüffendes Video, das in einem vom Huthi-Bewegung (Ansar Allah) kontrollierten Gebiet im Jemen aufgenommen wurde, verbreitet sich in den sozialen Medien und sorgt für Diskussionen.

Die Aufnahmen zeigen das Vorgehen von Soldaten bei Sicherheitskontrollen für Einheimische, die zu einer religiös-politischen Massenveranstaltung kommen. Das Erstaunlichste: Die Wachen ignorieren die Kalaschnikow-Gewehre an den Schultern der Bürger oder die traditionellen Dolche an ihren Gürteln völlig.

Was ist das Ziel der Kontrolle? Sprengstoffgürtel und versteckte Gefahren

Wie in den Bildern zu sehen ist, tastet das Sicherheitspersonal jeden Mann, der den Platz betritt, gründlich ab:

  • Gezielte Überprüfung: Die Wachen suchen nur nach Selbstmordgürteln (Märtyrergürteln) und improvisierten Sprengkörpern, die unter der Kleidung versteckt sind;

  • Kopf und Kleidung: Die Kontrolleure untersuchen sorgfältig den Nackenbereich, die Kleidungsschichten und die Achselhöhlen, um sicherzustellen, dass keine Sprengstoffe vorhanden sind.

Gewehr und Dolch — Alltag im Jemen

Was viele Beobachter überrascht, ist die Tatsache, dass die eintretenden Bürger offen bewaffnet sind:

  • Traditionelles Attribut: Gemäß der jemenitischen Kultur und der durch jahrelangen Krieg geprägten Realität gelten Gewehre (AK-47), Pistolen und die nationalen „Janbiya“-Dolche als Teil der täglichen Kleidung und als unverzichtbare persönliche Gegenstände der Männer;

  • Waffen ignorieren: Da es bei den Huthis üblich ist, bewaffnet zu Massenveranstaltungen zu erscheinen, beschlagnahmen sie keine offen getragenen Schusswaffen, sondern konzentrieren sich darauf, versteckte Vorrichtungen zu neutralisieren, die eine plötzliche Explosionsgefahr darstellen.

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