Schreckliche Katastrophe an der Grenze: Hunderte Touristen in Nepal und China vermisst (Video)

Schreckliche Katastrophe an der Grenze: Hunderte Touristen in Nepal und China vermisst (Video)

Die Zahl der Todesopfer durch schwere Überschwemmungen und verheerende Erdrutsche im Norden Nepals ist auf mindestens 270 gestiegen. Dies berichtete die einflussreiche indische ANI Nachrichtenagentur unter Berufung auf Quellen der nepalesischen Botschaft.

Das Ausmaß der Katastrophe ist enorm, und die Such- und Rettungsarbeiten in der Region dauern an. Neben der lokalen Bevölkerung ist das Schicksal hunderter Touristen aus Dutzenden Ländern ungewiss.

476 Touristen aus 28 Ländern: Statistik der Vermissten

Botschaftsvertreter gaben die neuesten Informationen zu den Opfern und den gesuchten Personen bekannt:

  • Geborgene Leichen: Bisher haben Rettungskräfte 270 Leichen geborgen und die Identifizierung läuft;

  • Ausländische Touristen in Gefahr: Offiziellen Angaben zufolge wurden insgesamt 476 ausländische Staatsbürger aus 28 Ländern in die Liste der Vermissten aufgenommen;

  • Verbindungsabbruch: Viele Touristengruppen und Anwohner sind aufgrund des Ausfalls der Kommunikationssysteme in den Bergregionen nicht erreichbar.

Ursache der Katastrophe: Schnee- und Felslawine an der Grenze

Ersten Informationen zufolge ereignete sich die Flutwelle am Morgen des 26. August:

  • Ursprung des Erdrutschs: Die Tragödie begann durch eine massive Schnee- und Felslawine, die etwa 20 km nordöstlich des Grenzübergangs „Rasuwagadhi“ zwischen Nepal und China niederging;

  • Schlammstrom: Die riesigen Massen aus den Bergen blockierten Flussbetten und lösten eine gewaltige, zerstörerische Schlammlawine in Richtung der Täler aus.

Schicksal russischer Touristen: Suche in Tibet und Nepal

Es wurde bekannt, dass sich auch russische Staatsbürger im Katastrophengebiet aufhielten:

  • Lage in Nepal: Nach Angaben der russischen Botschaft in Nepal befanden sich mindestens vier Russen in dem betroffenen Bezirk, und der Kontakt zu ihnen ist derzeit vollständig unterbrochen;

  • Schlammlawine in Tibet: Nach Informationen der russischen Botschaft in China werden nach der Schlammlawine im Kreis Gyirong im Autonomen Gebiet Tibet zwei russische Staatsbürger vermisst, und der Verbleib von drei weiteren wird derzeit untersucht.

Die Rettungsarbeiten in der Region dauern unter schwierigen Wetter- und Gebirgsbedingungen an.

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