Massive Konfrontation in der Straße von Hormus: Schiffsverkehr auf Rekordtief

Massive Konfrontation in der Straße von Hormus: Schiffsverkehr auf Rekordtief

Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, der wichtigsten Schlagader des weltweiten Ölhandels, ist drastisch zurückgegangen und hat den niedrigsten Stand seit Mai erreicht. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Schiffsverfolgungsdaten berichtet, nimmt der Strom von Öl- und Rohstofftankern durch die strategische Meerenge täglich ab. Diese Zuspitzung, vor dem Hintergrund direkter Angriffe auf Tanker und militärischer Schläge zwischen den USA und dem Iran, hat neue Sorgen um die globale Treibstoffversorgung und die Energiemärkte ausgelöst.

Rekord-Einbruch des Verkehrs: Nur noch 10 Schiffe pro Tag

Maritime Überwachungsdienste haben Zahlen veröffentlicht, die auf ein hohes Gefahrenpotenzial hinweisen:

  • Tiefster Stand seit Mai: Laut Kpler-Daten passierten in den letzten 10 Tagen durchschnittlich nur noch 10 Rohstofftanker pro Tag die Straße von Hormus;

  • Dynamik des starken Rückgangs: Während am Freitag noch 15 und am Samstag 13 Frachtschiffe die Meerenge passierten, sank diese Zahl bis Sonntag auf nur noch 10;

  • Eingeständnis des Weißen Hauses: US-Energieminister Chris Wright bestätigte offiziell, dass das Volumen des Öltransports durch die Straße von Hormus im Vergleich zum Stand vor den amerikanischen Angriffen auf den Iran deutlich gesunken ist.

Schlagabtausch auf See: Tankerjagd und Angriff auf Flugzeugträger

Die direkte Anwendung von Gewalt zwischen den Parteien in der Region hat den Charakter eines offenen Konflikts angenommen:

  • Angriff der US-Streitkräfte: Das Zentralkommando des Pentagons (CENTCOM) gab am Samstag bekannt, dass das US-Militär drei iranische Öltanker in der Nähe der Insel Charg, im Gebiet von Jask und im Golf von Oman angegriffen hat;

  • Vergeltungsschläge Teherans: Als Reaktion darauf nahmen die iranischen Streitkräfte drei mit den USA verbundene Öltanker in der Straße von Hormus ins Visier;

  • Ballistischer Schlag gegen Flugzeugträger: Reuters zufolge meldete das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), dass es ballistische Raketen auf einen Flugzeugträger und einen Zerstörer der US-Marine abgefeuert habe.

Scheitern des Memorandums und Trumps «totale Isolation»

Monatelange diplomatische Bemühungen sind erneut in einer Sackgasse gelandet:

  • Kurzlebige Hoffnung: Mitte Juni hatten Washington und Teheran ein Memorandum zur Ausarbeitung eines Friedensabkommens unterzeichnet;

  • Außerkraftsetzung der Vereinbarung: Nur drei Wochen später beschuldigte Washington den Iran, auf Handelsschiffe geschossen zu haben, woraufhin eine neue Serie militärischer Schläge zwischen den Parteien begann;

  • Trumps Ankündigung und Irans Reaktion: Am 20. August kündigte US-Präsident Donald Trump den Beginn einer beispiellosen wirtschaftlichen Operation und die vollständige Isolation des Iran an. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi bezeichnete Trumps Erklärung seinerseits als Eingeständnis der US-Niederlage in diesem Konflikt.

Glauben Sie, dass diese massive Konfrontation in der Straße von Hormus in den kommenden Tagen zu einem drastischen Preissprung auf dem Weltölmarkt und einer neuen globalen Energiekrise führen wird? Welche diplomatischen Mechanismen könnten verhindern, dass sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran zu einem großen Krieg ausweitet? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren!

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