Was haben Trumps Schwiegersohn Kushner und Witkoff mit Selenskyj vereinbart?

Was haben Trumps Schwiegersohn Kushner und Witkoff mit Selenskyj vereinbart?

US-Präsident Donald Trumps Sondergesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner statteten Kiew überraschend einen offiziellen Besuch ab. Nachdem sie am 5. September in Moskau Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt hatten, trafen Trumps Abgesandte am 6. September per Zug über Polen in der ukrainischen Hauptstadt ein und begannen einen intensiven politischen Dialog mit Wolodymyr Selenskyj über die Beendigung des Krieges.

Reise von Moskau nach Kiew: Der „Friedensexpress“ am Bahnhof und europäische Beteiligung

Der Besuch der US-Vertreter wurde auf hoher diplomatischer Ebene organisiert:

  • Empfang am Bahnhof: Der Zug wurde am Kiewer Bahnhof unter der Aufschrift „Friedensexpress“ empfangen. Witkoff und Kushner wurden auf dem Bahnsteig vom Leiter des ukrainischen Präsidialamtes Kirill Budanow, dem Fraktionsvorsitzenden von „Diener des Volkes“ David Arachamija sowie dem Leiter des Auslandsgeheimdienstes Rustem Umerow begrüßt;

  • Europas „unsichtbare Aufsicht“: An den Verhandlungen nahmen nicht nur die beiden Parteien direkt teil, sondern auch Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands nationale Sicherheitsberater;

  • Flugbeschränkungen: Selenskyj erklärte, dass die amerikanische Delegation aufgrund russischer Angriffe auf Flughäfen gezwungen war, mit dem Zug statt mit dem Flugzeug nach Kiew zu reisen.

Treffen mit Selenskyj: „Patriot“-Witz und „Kiewer Regime“-Geschenk

Neben dem offiziellen Teil war das Treffen reich an unerwarteten und ungewöhnlichen Momenten:

  • T-Shirts mit der Aufschrift „Kiewer Regime“: Selenskyj überreichte den amerikanischen Gästen als symbolisches Geschenk T-Shirts mit der Aufschrift „Kiewer Regime“. David Arachamija nahm ebenfalls in ähnlicher Kleidung am Treffen teil;

  • „Besser als das Patriot-System“: Mit dem Hinweis darauf, dass Kiew während der Ankunft der Delegation nicht beschossen wurde, bemerkte Selenskyj ironisch: „Sie haben heute effektiver gearbeitet als das Patriot-Luftverteidigungssystem. Danke, kommen Sie öfter vorbei“;

  • Psychologischer Kontakt: Während der Verhandlungen blieb das Spiegeln der Körpersprache zwischen Selenskyj und Witkoff der Presse nicht verborgen.

Kushners und Witkoffs Position: Was fordert Trump?

Die amerikanische Seite betonte, dass es sich bei den Verhandlungen nicht nur um einen vorübergehenden Waffenstillstand handele:

  • Konzept für einen nachhaltigen Frieden: Jared Kushner erklärte, Trump habe sie nicht nur mit der Beendigung des Krieges beauftragt, sondern mit der Ausarbeitung von Bedingungen für einen langfristigen und nachhaltigen Frieden, um künftige bewaffnete Konflikte zu verhindern;

  • Tempo der Verhandlungen: Steve Witkoff bezeichnete das Treffen in Kiew als „sehr sinnvoll und wichtig“ und erklärte, die USA seien bereit, so lange zu arbeiten, wie der Prozess es erfordere;

  • Kiews feste Bedingung: Wolodymyr Selenskyj betonte, dass die Ukraine nur einem gerechten Frieden und echten Garantien zustimmen werde, die eine neue russische Aggression ausschließen.

Endet der Krieg bis zum Winter? Financial Times-Prognose und der Donbass-Knoten

Trotz des großen Medienrummels bleibt die tatsächliche Lage an der Front angespannt:

  • Aktualisierte Version alter Dokumente: Laut der „Financial Times“ legten Trumps Gesandte eine aktualisierte Version früherer Entwürfe vor und keinen völlig neuen Plan;

  • Geringe Wahrscheinlichkeit eines Endes bis zum Winter: Vertreter der ukrainischen Delegation stehen einem Ende des Krieges bis zum Winter trotz der Verhandlungen skeptisch gegenüber;

  • Das schwierigste Hindernis — Donbass: Das Hauptproblem bleibt die Frage der Donbass-Gebiete, die noch unter ukrainischer Kontrolle stehen. Moskau fordert weiterhin den vollständigen Abzug der ukrainischen Truppen, während Kiew dies entschieden ablehnt.

Glauben Sie, dass diese von Trumps Sondergesandten initiierten Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew den Krieg beenden können, oder werden die Meinungsverschiedenheiten über den Donbass und Sicherheitsgarantien den Dialog in eine Sackgasse führen? Hinterlassen Sie Ihre Gedanken und Kommentare!

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