Erfolgreicher Start von Baikonur: Rakete Sojus-2.1b mit über 2,4 Tonnen Fracht gestartet

Erfolgreicher Start von Baikonur: Rakete Sojus-2.1b mit über 2,4 Tonnen Fracht gestartet

Vom wichtigsten Weltraumbahnhof der Erde, dem Kosmodrom Baikonur, wurde ein weiterer wichtiger und erfolgreicher Start vollzogen. Heute, am 16. September, brachte die Trägerrakete Sojus-2.1b das Frachtraumschiff Progress MS-35 erfolgreich in den Orbit. Das auf der geplanten Flugbahn befindliche Raumschiff ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (ISS). Progress MS-35 liefert über 2,4 Tonnen lebenswichtiger Güter für die internationale Besatzung an Bord: darunter Treibstoff für die Station, frisches Trinkwasser, Sauerstoff zur Anreicherung der Atmosphäre, frische Lebensmittel, Medikamente und Hilfsmittel gegen die Schwerelosigkeit.

Der bemerkenswerteste Aspekt dieser Mission ist jedoch der Transport des experimentellen Systems „Teledroid“, das für die Steuerung von Android-Robotern im offenen Weltraum konzipiert ist, sowie einzigartiger wissenschaftlicher Laborausrüstung wie „Vampir“, „Virtual“ und „Biopolimer“, die die Geheimnisse des Kosmos erforschen sollen. Derzeit warten 7 Astronauten der russischen, US-amerikanischen und europäischen Weltraumagenturen an Bord der Station gespannt auf die Ankunft der neuen Fracht.

Wie kann der Roboter „Teledroid“ den Menschen im Weltraum ersetzen, was verbirgt sich hinter der „Vampir“-Forschung und wie geht die internationale Zusammenarbeit im Weltraum weiter?

„2,4 Tonnen Lebenshauch ins All“: Was ist in der Fracht enthalten?

Die wichtigsten Versorgungsgüter, die mit dem Raumschiff Progress MS-35 zur Station geliefert werden:

  • Treibstoff- und Luftressourcen: Systeme zur Aufrechterhaltung der ISS-Umlaufbahn und zur Betankung der Station sowie zusätzliche Sauerstoffreserven für die Atmosphäre der Station;

  • Wasser und frische Produkte: Speziell aufbereitetes Trinkwasser für die Kosmonauten, Konserven sowie vitaminreiche frische Lebensmittel;

  • Sanitär- und medizinische Hilfsmittel: Persönliche Hygieneartikel, Notfallmedikamente und spezielle physische Hilfsmittel zum Schutz des menschlichen Körpers vor den Auswirkungen der Schwerelosigkeit;

  • Versenkung des alten Raumschiffs im Ozean: Zur Information: Das vorherige Raumschiff Progress MS-33 koppelte am 7. September von der ISS ab und wurde planmäßig in einem unbewohnten Teil des Pazifischen Ozeans versenkt; derzeit setzt Progress MS-34 seinen Dienst an der Station fort.

„Roboter im offenen Weltraum und das Geheimnis von 'Vampir'“: Neues wissenschaftliches Labor an Bord

Fortschrittliche wissenschaftliche Experimente im Rahmen der Expedition:

  • Experimenteller Arbeitsplatz „Teledroid“: Ein spezieller technologischer Komplex, der es den Kosmonauten ermöglicht, Android-Roboter von innerhalb der Station zu steuern, ohne in den offenen Weltraum aussteigen zu müssen;

  • Programme „Vampir“ und „Biopolimer“: Spezielle Testgeräte zur Synthese einzigartiger Kristalle und neuartiger Biomaterialien unter Bedingungen der Schwerelosigkeit;

  • Umfangreiche Forschung: Das Raumschiff transportiert zudem hochpräzise Sensoren und Geräte für die wissenschaftlichen Programme „Gazoanalizator-FS“, „Virtual“, „Uragan“ und „Separatsiya“.

Die 7 Helden auf der ISS: Wer wartet an Bord?

Die internationale Besatzung, die derzeit in 400 km Höhe über der Erde Dienst leistet:

  • Russische Kosmonauten: Pjotr Dubrow, Anna Kikina und Andrej Fedjajew;

  • Amerikanische (NASA) Astronauten: Jessica Meir, Jack Hathaway und Anil Menon;

  • Vertreterin der Europäischen Weltraumorganisation (ESA): Die französische Astronautin Sophie Adenot;

  • Einigkeit trotz Konflikten auf der Erde: Trotz geopolitischer Spannungen arbeitet die internationale Besatzung in den Weiten des Weltraums als eine Familie für die Wissenschaft und die Zukunft der Menschheit zusammen.

Der erfolgreiche Flug der Sojus-2.1b-Rakete von den Weiten Baikonurs hat erneut gezeigt, dass der wissenschaftliche Vorstoß der Menschheit zur Eroberung des Weltraums unter keinen Umständen gestoppt werden kann.

Ist es Ihrer Meinung nach die richtige Entscheidung, in Zukunft schwere und gefährliche Aufgaben außerhalb der Internationalen Raumstation vollständig Robotern wie „Teledroid“ zu überlassen und die Außenbordeinsätze der Kosmonauten zu begrenzen? Wie bewerten Sie eine solche internationale Freundschaft und Zusammenarbeit auf der ISS in einer Zeit zunehmender politischer Spannungen auf der Erde? Hinterlassen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren und teilen Sie diese Analyse des nächsten historischen Fluges ins All mit allen Wissenschafts- und Weltraumbegeisterten!

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