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Krypto-Verluste durch Angriffe im Mai um 90 % gesunken

Krypto-Verluste durch Angriffe im Mai um 90 % gesunken

Laut Daten des Cybersicherheitsunternehmens CertiK beliefen sich die Verluste durch Hackerangriffe auf Krypto-Plattformen im Mai auf 68,3 Millionen USD. Dieser Wert liegt fast 90 % unter dem Verlust von 650 Millionen USD im April. Damit war der Mai der dritte Monat in diesem Jahr, in dem die Schadenssumme unter 100 Millionen USD blieb. Dies berichtet Cointelegraph.com .

Im vergangenen Monat entfielen etwa 2,6 Millionen USD der gestohlenen Gelder auf Phishing-Angriffe, während 9,4 Millionen USD zurückgewonnen oder gesichert werden konnten. Im April hatte der Diebstahl von 291 Millionen USD von der Kelp DAO-Plattform die monatlichen Zahlen drastisch in die Höhe getrieben, doch im Mai stabilisierte sich die Lage deutlich.

Der größte Verlust im Mai ereignete sich am 18. Mai an der Cross-Chain-Bridge des Verus Protocol, bei dem Hacker 11,5 Millionen USD erbeuteten. An zweiter Stelle stand das THORChain-Protokoll, von dem 10,1 Millionen USD gestohlen wurden. Analysen zufolge waren 66 % der Verluste, also 45 Millionen USD, auf Schwachstellen im Softwarecode zurückzuführen.

Bei den Angriffsarten waren Cross-Chain-Bridges am stärksten betroffen und machten 42 % (28,6 Millionen USD) des Gesamtschadens aus. Zudem gingen 13,7 Millionen USD durch Sicherheitsverletzungen bei Wallets und Private Keys verloren. Auch DeFi-Protokolle bleiben im Fokus von Betrügern.

Laut Daten von DeFiLlama wurden im Mai insgesamt 29 negative Vorfälle verzeichnet. Zudem wächst die Gefahr durch KI-generierte Schadsoftware. Betrüger zielen über gefälschte Google-Anzeigen und KI-Programmierassistenten auf Krypto-Entwickler ab.

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