Nahost in Flammen: USA greifen Iran die sechste Nacht in Folge an

Die US-Streitkräfte haben eine weitere Serie schwerer Militärschläge gegen strategische und infrastrukturelle Ziele im Iran durchgeführt. Während Washington betont, dass diese Angriffe darauf abzielen, das militärische Potenzial Irans zu schwächen, hat Teheran als Reaktion Schläge gegen US-Militäreinrichtungen in der Region angekündigt.
Zamin.uz präsentiert die Details dieses Konflikts, der das Feuer des Krieges zwischen den beiden Nationen weiter angefacht hat.
Die sechste Nacht: Geografie der Schläge und zivile Opfer
Nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) begannen die neuen Luftangriffe am 16. Juli und markierten die sechste nächtliche Militäroperation der USA auf iranischem Territorium in Folge.
Obwohl das Militär behauptet, das Ziel der Schläge sei die Begrenzung der Kampffähigkeiten Irans, behauptet der iranische Press TV Staatssender, dass die Angriffe nicht nur militärische, sondern auch zivile Infrastruktur schwer beschädigt hätten.
Beschädigte und anvisierte Objekte:
Brücken: Drei wichtige Brücken in der Provinz Hormozgan wurden zerstört.
Wohngebiete: Wohngebiete in der Stadt Bandar Abbas wurden getroffen.
Energie: Ein Umspannwerk auf der Insel Kisch im Persischen Golf wurde ins Visier genommen.
Flughäfen: Raketen schlugen in der Nähe der Flughäfen von Bandar Abbas und Iranschahr ein.
Umgebung nuklearer Anlagen: In der Umgebung der Stadt Buschehr, wo sich das einzige zivile Atomkraftwerk Irans befindet, wurden starke Explosionen gemeldet.
Verluste: Nach ersten Angaben der iranischen Seite wurden bei diesen Angriffen mindestens 3 Menschen getötet, und weitere 15 Bürger erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.
Teherans Gegenschlag: US-Basis in Bahrain im Visier
Nach den Angriffen startete die iranische Revolutionsgarde (IRGC) in Zusammenarbeit mit der Armee des Landes eine Vergeltungsoperation gegen US-Militäreinrichtungen im Nahen Osten.
Tasnim Nachrichtenagentur berichtete unter Berufung auf militärische Quellen:
Irans Angriffsdrohnen haben die Sakhir-Luftwaffenbasis in Bahrain getroffen. Der Angriff galt US-Militärhubschraubern und Aufklärungsflugzeugen auf der Basis.
Der Angriff galt US-Militärhubschraubern und Aufklärungsflugzeugen auf der Basis.
Vor dem Hintergrund dieser Zusammenstöße wurden auch die Nachbarländer in Alarmbereitschaft versetzt. Insbesondere die kuwaitische Armee gab bekannt, dass sie ihre Luftverteidigungssysteme zur Abwehr iranischer Raketen und Drohnen mobilisiert habe. Bahrainische Beamte lösten im ganzen Land Notfallsirenen aus.
Zusammenbruch des Friedensabkommens: Chronologie der Ereignisse
Die folgende Tabelle zeigt, wie der kurzfristige Frieden zwischen den beiden Ländern in einen bewaffneten Konflikt umschlug:
Datum | Ereignis |
17. Juni | Ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Einstellung der Feindseligkeiten und zur Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus wurde unterzeichnet. |
25. Juni | Eine iranische Drohne griff einen zivilen Tanker an, der die Straße von Hormus passierte. Als Reaktion darauf führten die USA ihre ersten Schläge gegen den Iran durch. |
8. Juli | Auf dem NATO-Gipfel in Ankara erklärte US-Präsident Donald Trump, dass das Memorandum of Understanding mit dem Iran nicht mehr in Kraft sei. |
13. Juli | Donald Trump gab bekannt, dass die USA die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus übernommen hätten. |
16. Juli | Die USA führten die sechste Nacht in Folge schwere Luftangriffe gegen den Iran durch. |
Donald Trumps Position und zukünftige Drohungen
Die Position von US-Präsident Donald Trump bleibt äußerst fest. Er hat offen erklärt, dass der militärische Druck anhalten werde, bis Teheran die Bedingungen eines neuen Abkommens akzeptiere:
„Unsere Angriffe werden niemals aufhören, bis der Iran dem neuen Friedensabkommen zustimmt, das wir vorgeschlagen haben. Wenn nötig, werden wir weiterhin nicht nur militärische Einrichtungen, sondern auch ihre Kraftwerke und Brücken ins Visier nehmen“, sagte der Chef des Weißen Hauses in seinen Ausführungen.
Derzeit behaupten beide Seiten, dem jeweils anderen schweren Schaden zugefügt zu haben, doch diese Informationen wurden von unabhängigen internationalen Quellen noch nicht vollständig bestätigt. Die Lage spitzt sich stündlich zu und die Gefahr eines umfassenden Krieges in der Region wächst.


















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